Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Schalkes Trainer Mirko Slomka wird im vorentscheidenden Duell um die Meisterschaft seine Mannschaft so aufstellen, dass sie den Gegner in die Defensive drängen kann. Das sollen drei Angreifer machen. Zwei der drei Schlüsselduelle im Derby finden deshalb zwischen Schalkes Offensive und Dortmunds Defensive statt. Auf der rechten Abwehrseite wird Dortmunds Coach Thomas Doll wohl Christoph Metzelder bringen müssen, weil Slomka wahrscheinlich wieder auf Mesut Özil setzt. Der 18-Jährige gehörte zuletzt viermal in Folge zur Startelf, bevor Slomka am vergangenen Samstag wieder den defensiveren Lewan Kobiaschwili brachte.

Gegen die massierte Deckung der Nürnberger brachte Özil dann als Unterstützung für Spielmacher Lincoln nach der Halbzeit Druck, Schalkes Spiel wurde besser, Kevin Kuranyi gelang schließlich das entscheidende 1:0. Der Nationalstürmer sieht sich im zweiten Schlüsselduell dem kopfballstarken Markus Brzenska gegenüber. Kuranyi hat in dieser Saison schon zehnmal mit dem Kopf getroffen, weil er sich im Gerangel mit den Abwehrspielern so geschickt den entscheidenden Vorteil verschafft, dass kein Stürmerfoul gepfiffen wird. Ähnlich clever ist Dortmunds bester Stürmer Alexander Frei. Er wird am Samstag oft auf den zuletzt angeschlagenen Mladen Krstajic oder dessen Ersatzmann Dario Rodrigues treffen. Als der VfL Bochum vor zwei Wochen Schalke besiegte, umspielte er weiträumig Schalkes überragenden Abwehrchef Marcelo Bordon und versuchte immer wieder, Theofanis Gekas in ein Duell mit Rodrigues zu schicken. Wenn ein Tor gegen Schalke fällt, gelingt dies nur sehr selten dem Gegenspieler von Bordon.

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