Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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Zweimal hat der Meister aus Stuttgart in dieser Saison gegen den 1. FC Nürnberg verloren, zweimal war es deutlich. 0:3 und 1:4 hieß es, und in den Spielen war zu sehen, dass der VfB Probleme mit dem 4-3-3-System der Nürnberger hat. Stuttgart hatte es in den beiden Spielen mit verschiedenen Taktiken versucht. Einmal ließ Trainer Armin Veh mit einem 4-4-2 spielen, einmal versuchte er es ebenfalls mit einem 4-3-3. So könnte es auch heute kommen, wenn Veh den lange verletzten Torjäger Mario Gomez wieder zunächst auf der Bank lässt. Ohne Gomez hat der VfB auf dem Weg zum Titel zuletzt oft mit dem zentralen Stürmer Cacau und den offensiven Außenspielern Roberto Hilbert und Benjamin Lauth gespielt – einem Spiegelbild der Nürnberger Grundformation. Diese beruht auf Flachpassspiel, weite Bälle sind bei Trainer Hans Meyer untersagt. Die komplette Mannschaft verschiebt sich konsequent zum Ball hin, und der Ball wird für die Bundesliga sehr zügig weitergespielt, vor allem nach außen.

Wichtig ist, dass Meyer die Außenstürmer Iwan Sajenko und Robert Vittek dazu gebracht hat, auch defensiv abzusichern. Ihre Duelle auf den Außenbahnen gegen die starke Stuttgarter Abwehr dürften heute das Spiel mitentscheiden, ebenso wie das von Roberto Hilbert gegen Javier Pinola und das von Cacau gegen Tomas Galasek. Der beste Nürnberger dieser Saison soll Cacau daran hindern, als Ballverteiler die nachrückenden Mittelfeldspieler einzusetzen. Diese Stärke Cacaus war wichtig für den Gewinn der Meisterschaft.

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