Sport : TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

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54 Spieler aus der Bundesliga waren bei der WM für andere Länder dabei. Einige wie Tomas Rosicky oder Khalid Boulahrouz sind nach dem Turnier gegangen, andere nachher in die Bundesliga gekommen. Ein neuer Superspieler war nicht dabei, aber einige sehr wertvolle. So hat sich der Meister VfB Stuttgart optimal mit den beiden bei der WM überzeugenden Mexikanern Pavel Pardo und Ricardo Osorio verstärkt. Schon vor der WM waren die Abwehrspieler Fernando Meira und Ludovic Magnin da, der in der Rückrunde den ebenfalls nach dem Turnier geholten starken Ivorer Arthur Boka verdrängte.

Auch der 1. FC Nürnberg holte einen Spieler, der bei der WM und nachher in der Liga stark spielte: Tomas Galasek. Andere Vereine hatten weniger Glück mit ihren neuen WM-Spielern. So patzte der Tunesier Karim Haggui des Öfteren in Leverkusen, der einige Monate zuvor geholte Ghanaer Matthew Amoah spielte in Dortmund kaum. Richtig gut hat hier der Schweizer Alexander Frei eingeschlagen, er ließ seinen zwei Toren bei der WM 16 in der Liga folgen. Die anderen WM-Spieler, die wie Rafael van der Vaart oder Naohiro Takahara in der Liga eine gute Saison boten, waren schon vorher bei ihren Klubs.

Die Masse der Bundesliga-Legionäre fiel bei der WM und auch in der Liga danach kaum auf. Der beste im vergangenen Sommer war Owen Hargreaves. Er brach sich aber kurz danach das Bein und fiel lange aus, Manchester United bezahlte für den Fußballer des Jahres in England jetzt trotzdem 25 Millionen Euro an den FC Bayern. Dort enttäuschte einmal mehr Roque Santa Cruz aus Paraguay, ebenso wie sein Landsmann Nelson Valdez in Dortmund. Beide erzielten zusammen drei Saisontore, und das erst an den letzten drei Spieltagen. Dennoch sind sie in ihrer Heimat große Stars. Weil oder obwohl sie in der Bundesliga spielen, ist schwer zu sagen.

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