Taktikschule : Wer in der Hinrunde für seinen Klub wichtig war

Es sind nicht immer nur die großen Stars, die zu den wichtigsten Stützen ihrer Mannschaft zählen. Mathias Klappenbach bilanziert die Hinrunde der Fußball-Bundesliga.

Mathias Klappenbach
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Wer hat eigentlich abseits der Ribérys der Bundesliga das Spiel seiner Mannschaft in der Hinrunde entscheidend geprägt? Sicher Bielefelds Ersatztorhüter Dennis Eilhoff, der für den verletzten Rowen Fernandez eingesprungen ist und fast alles gehalten hat, was irgendwie zu halten war und dank dem die Arminia nicht auf einem Abstiegsplatz steht. Innenverteidiger Pedro Geromel macht in Köln mit seinen vielen gewonnenen Zweikämpfen erst möglich, dass der Ball ständig nach vorne zu Milivoje Novakovic gedroschen werden kann. Neven Subotic ist zusätzlich zu seiner Verteidigerrolle auch noch bester Torschütze bei Borussia Dortmund. Mit der Verpflichtung Michal Kadlecs wurde Leverkusens Schwachstelle zu einer Stärke. Stefano Celozzi hat es geschafft, als Newcomer beim desaströsen KSC zu überzeugen. Universalabwehrmann Heiko Westermann kann bei Schalke jetzt auch noch im Mittelfeld spielen und Tore schießen, Gojko Kacar steht für die disziplinierte Defensivarbeit und mit seinen fünf Treffern auch für die gleichzeitige Effektivität von Hertha BSC. Bei den Berlinern ist Marcelinho langsam vergessen, und dank Zvjezdan Misimovics Vorlagen und Treffern wird er es bald auch in Wolfsburg sein. Chinedu Obasi steht stellvertretend für die vielen Hoffenheimer, die man hier nennen könnte. Vor allem Martin Fenin führte Frankfurt aus der anfänglichen Krise, in die der HSV nur durch Mladen Petrics Tore gar nicht erst gekommen ist.

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