Tennis: Davis Cup : Deutschland trifft auf Österreich

Die deutsche Tennis-Nationalmannschaft startet mit einem Heimspiel gegen Österreich in die Davis-Cup-Saison 2009. Das hat die Auslosung am Dienstag in Madrid ergeben.

Patrick Kühnen
Patrick Kühnen: "Österreich müssen wir ernst nehmen". -Foto: dpa

Madrid/HamburgDie Bilanz gegen Österreich ist mit 4:0 makellos. Zuletzt siegte die von Michael Stich angeführte Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) 1994 in Graz mit 3:2. Ein Spielort für die Auftaktpartie vom 4. bis 6. März 2009 ist noch nicht bekannt. In der zweiten Runde könnte es für das Team von Patrik Kühnen wie in diesem Jahr zum Duell mit Spanien kommen.

Rafael Nadal & Co, die im Frühjahr in Bremen glatt gegen Deutschland gewannen und vom 21. bis 23. November in Argentinien um den Davis-Pokal 2008 spielen, starten gegen den von Novak Djokovic angeführten Aufsteiger Serbien. "Ich freue mich vor allem, dass wir ein Heimspiel haben. Das war mir sehr wichtig", sagte Team-Kapitän Patrik Kühnen. Die frohe Kunde erhielt der einstige Top-Tennisspieler auf dem Golfplatz, wo er für einen guten Zweck abschlug.

Haas womöglich im Kader

Beim letzten deutsch-österreichischen Gipfeltreffen stand Kühnen noch selbst als Doppelspieler im Team von Niki Pilic. Und sicher dachte er für einen Moment auch an die hitzige Atmosphäre, die vor 14 Jahren in Graz geherrscht hatte. Thomas Haas könnte mit von der Partie sein. Jedenfalls hat der Hamburger Kühnen seine Bereitschaft erklärt, wie auch Philipp Kohlschreiber und Nicolas Kiefer den Angriff auf die "hässlichste Salatschüssel" der Welt anzunehmen.

"Auch wenn die Aufgabe lösbar ist, Österreich ist ein Gegner, den wir ernst nehmen müssen. Vor allem Julian Knowle und Jürgen Melzer sind ein starkes Doppel", sagte Kühnen. Kiefer und sein olympischer Doppel-Partner Rainer Schüttler können ein Lied davon singen. In Peking verloren sie gegen die Österreicher in drei Sätzen und schieden in der ersten Runde aus. "Das wird extrem interessant", sagte Österreichs Spitzenspieler Stefan Koubek. Und Gilbert Schaller meinte: "Außenseiter sind wir überall. Aber wir haben in Deutschland sicher noch eine größere Chance als zum Beispiel in Spanien." (sg/dpa)

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