Tennis : Déja vu für Kiefer

Nicolas Kiefer hat in Basel binnen sieben Tagen die zweite Niederlage gegen den Tennis-Weltranglisten-Ersten Roger Federer kassiert. Der deutsche Tennisspieler verlor im Viertelfinale deutlich mit 3:6 und 2:6.

Basel/St. PetersburgDie neunte Niederlage in Folge gegen den Schweizer und die insgesamt zehnte im 13. Vergleich zeichnete sich früh ab. Der nach langer Handgelenksverletzung mittlerweile schon wieder auf Rang 64 der Weltrangliste gekletterte Kiefer verlor gleich sein erstes Aufschlagsspiel zum 0:2. Zwar gelang ihm das Rebreak zum 2:3, doch Kiefer gab sofort wieder sein Service ab und wenig später den ersten Satz.

Vor 9200 Zuschauern in der voll besetzten St. Jakobshalle begann auch der zweite Durchgang mit einem Aufschlagverlust des 30-Jährigen, der außer an Federers Klasse auch an zu vielen eigenen Fehlern scheiterte. Zudem konnte Kiefer die Chancen zum Rebreak nicht nutzen, wenn er den Titelverteidiger mit guten Bällen einmal ins Wackeln brachte. Durch einen Treffer mit dem Schlägerrahmen beendete Kiefer beim ersten Matchball unfreiwillig die Partie. Federers Erfolg in 71 Minuten war verdient und nie gefährdet, nachdem er zum Auftakt gegen den Stuttgarter Michael Berrer sogar einen Satz abgegeben hatte. Erst am vergangenen Samstag hatte Kiefer beim Masters-Turnier in Madrid im Halbfinale mit 4:6, 4:6 das Nachsehen gehabt.

Eine erneute Verletzung stoppte Philipp Kohlschreiber auch im Viertelfinale des ATP-Turniers von St. Petersburg. Der deutsche Daviscup-Spieler gab gegen den Russen Michail Juschni nach dem ersten Satz auf, den er 4:6 verloren hatte. Es war nach bisher drei Siegen die erste Niederlage gegen Juschni. Vor zwei Wochen in Moskau hatte Kohlschreiber im Viertelfinale gegen Michael Berrer wegen einer Rückenverletzung nach dem ersten Satz nicht weiterspielen können. (mit dpa)

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