Sport : Tennis: Ein klarer Kopf und wenig Fehler

Nicolas Kiefer hat seinen siebenten Sieg auf der ATP-Tour nach genau einjähriger Durststrecke verpasst. Der 24 Jahre alte Tennis-Profi aus Holzminden verlor das Endspiel des mit 975 000 Dollar dotierten Kreml-Cups gegen den top-gesetzten Russen Jewgeni Kafelnikow mit 4:6, 5:7. In seinem zehnten ATP-Finale konnte Kiefer den fünften Moskau-Sieg in Folge von Lokalmatador Kafelnikow nicht verhindern. Eine solche Erfolgsserie ist zuvor nur zwei anderen Spielern, darunter Björn Borg von 1976 bis 1980 in Wimbledon, gelungen.

Online-Gaming Spiel, Satz und Sieg: Der Pong-Klon von meinberlin.de "Ich habe in den vergangenen Wochen auf dem Platz und im Trainingszentrum sehr hart gearbeitet. Ich muss mir nur im Kopf klar machen, dass ich es kann. Es ist erst zwei Jahre her, dass ich unter den besten Zehn war", sagte der auf Rang 39 abgerutschte Kiefer. Er erwischte mit einem Break im ersten Satz einen besseren Start, büßte den Vorsprung aber wieder ein und verlor nach 43 Minuten zum 4:6 zum zweiten Mal seinen Aufschlag.

In Durchgang zwei wehrte der Deutsche beim Stand von 4:5 die ersten beiden Matchbälle ab, konnte die sechste Niederlage im zehnten Vergleich aber kurz darauf nicht mehr abwenden. Der 24-Jährige leistete sich auf dem schnellen Teppich-Boden letztlich einige Fehler mehr als der drei Jahre ältere Olympiasieger, der schließlich seinen dritten Matchball nutzte. Kafelnikow, vor einem Jahr Finalsieger über David Prinosil, feierte nach 1:43 Stunden damit den 24. Turniersieg seiner Karriere.

Ihren ersten Sieg in Moskau bejubelte die Jugoslawin Jelena Dokic. Die 18-jährige Nummer elf der Welt gewann gegen Elena Dementjewa aus Russland 6:3, 6:3.

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