Tennis : Haas sträubt sich gegen Masters in Shanghai

Thomas Haas fühlt sich ausgelaugt. Der derzeit beste deutsche Tennis-Profi hält deswegen eine Teilnahme am Masters in Shangai für keine gute Idee.

HamburgTrotz der guten Ausgangsposition vor seinem Auftaktspiel beim ATP-Turnier in Paris hat Thomas Haas eine Teilnahme am Tennis-Masters in Shanghai Mitte Dezember bereits fast abgehakt. "Ich versuche, hier noch so gut es geht zu spielen, aber ich bin eigentlich gar nicht so geil auf Shanghai", sagte der 29-Jährige dem Internetanbieter "eurosport.yahoo.de".

Die Teilnahme am Turnier der acht besten Spieler des Jahres sei zwar eine große Ehre. Er sei nach sechs Wochen auf Reisen jedoch inzwischen ausgelaugt, so dass eine Masters-Teilnahme eigentlich keinen Zweck mache. "Wenn man da müde ankommt, macht das keinen Sinn", erklärte Haas.

 



Haas hat keine Magenprobleme mehr



Derzeit liegt der Hamburger in der Masters-Rangliste mit 329 Punkten auf Rang acht und wäre damit für den Saisonhöhepunkt in Shanghai qualifiziert. Seine Magenprobleme, die ihn in der Vorwoche zur Absage des Turniers in Lyon zwangen, hat er inzwischen auskuriert.

In Paris trifft der Weltranglistenzehnte nach einem Freilos zum Auftakt in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie zwischen Janko Tipsarevic (Serbien) und Vince Spadea (USA). Seinen Blick hat Deutschlands derzeit bester Tennisprofi allerdings bereits auf das kommende Jahr gerichtet. "Ich will in Ruhe einen neuen Trainer suchen, herausfinden, was mit meiner Schulter los ist und mich für die neue Saison vorbereiten. Das Jahr war einfach verdammt lang", sagte Haas, der seit seiner Trennung von Thomas Hogstedt von seinem Physiotherapeuten Jürgen Dess begleitet wird. (mit dpa)

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