Tennis : Kerber und Becker in Form

Trotz ihres verpassten vierten Titels auf der WTA-Tour kann Deutschlands Tennis-Nummer eins Angelique Kerber aus ihrem Auftritt in Eastbourne Mut für Wimbledon ziehen.

Trotz ihres verpassten vierten Titels auf der WTA-Tour kann Deutschlands Tennis-Nummer eins Angelique Kerber aus ihrem Auftritt in Eastbourne Mut für Wimbledon ziehen. „Gute Woche in Eastbourne, ich hatte einige gute Matches vor Wimbledon !!!“, twitterte die 26-jährige Kielerin nach ihrer 3:6, 6:3, 5:7-Endspielniederlage gegen die US-Amerikanerin Madison Keys.
Nach einem verlorenen Finale tritt auch Benjamin Becker beim Grand-Slam-Turnier in London an. Der Mettlacher unterlag bei seiner Wimbledon-Generalprobe in 's-Hertogenbosch dem an Nummer drei gesetzten Spanier Roberto Bautista mit 6:2, 6:7 (2:7), 4:6.

Während Becker seinen bislang einzigen ATP-Turniersieg vor fünf Jahren ebenfalls bei der niederländischen Rasen-Veranstaltung holte, verpasste Kerber den ersten Turniersieg in diesem Jahr. Für die 26-Jährige war es die dritte Finalniederlage 2014, nachdem sie bereits in Sydney und Doha den Titel knapp verpasst hatte.

Bei dem mit 562 340 Euro dotierten Turnier in Eastbourne hatte die Fed-Cup-Spielerin auch vor zwei Jahren im Endspiel gestanden. Danach war sie in Wimbledon bis ins Halbfinale vorgezogen. In London trifft die Weltranglisten-Neunte in der ersten Runde nun auf die Polin Urszula Radwanska und geht als klare Favoritin in die Partie.

In Eastbourne sicherte sich ihre Kontrahentin Keys in ihrem ersten WTA-Finale ihren ersten Titel. Die 19-Jährige schlug 17 Asse und dominierte mit ihrer aggressiven Vorhand. „Es ist nicht leicht, wenn jemand so aufschlägt wie sie das gesamte Match“, räumte Kerber ein.
„Wie ich schon vor dem Match gesagt habe, sie ist wirklich gefährlich.“ Becker musste sich nach gewonnenem ersten Satz und einem Spiel über insgesamt 2:01 Stunden noch geschlagen geben. Zum Auftakt in Wimbledon bekommt es der 33-Jährige mit dem Amerikaner Donald Young zu tun.(dpa)

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