Tennis : Petzschner schaltet Doppel-Olympiasieger aus

Philipp Petzschner hat beim ATP-Turnier in Wien einen großen Sieg gelandet. Der Davis-Cup-Spieler gewann gegen die Nummer zehn der Weltrangliste. Erfolgserlebnisse gab es auch für zwei weitere deutsche Spieler.

Philipp Petzschner
Philipp Petzschner spielt in Wien groß auf. -dpa

Stockholm/Wien Rainer Schüttler und Philipp Kohlschreiber sind mit Erfolgen in die neue Tennis-Woche gestartet, doch für die Schlagzeilen sorgte Philipp Petzschner. Der 125. der Weltrangliste, der im Davis-Cup im Doppel inzwischen eine feste Größe ist, schaltete beim ATP-Turnier in Wien am Dienstag den topgesetzten Schweizer Stanislas Wawrinka aus. Petzschner gewann 6:7 (5:7), 6:2, 7:6 (7:5) gegen den Weltranglisten-Zehnten, der mit Roger Federer Olympia-Gold im Doppel holte.

Der Bayreuther ließ sich von einer vergebenen 5:3-Führung im letzten Satz nicht irritieren und nutzte nach zweieinhalb Stunden den zweiten Matchball. Im Achtelfinale trifft Petzschner im Vergleich zweier Qualifikanten auf den Tschechen Jan Hernych.

Zuvor meldete sich Kohlschreiber in Wien nach mehrwöchiger Turnierpause mit 6:2, 6:2 über den Franzosen Marc Gicquel zurück. In der nächsten Runde droht dem Augsburger mit dem Weltranglisten-Neunten Juan Martin del Potro aus Argentinien allerdings ein schwerer Gegner. Kohlschreiber hatte bei den US Open wegen Schulterproblemen in der zweiten Runde aufgegeben, nachdem ihm zuvor durch ein Muskelfaserriss die Olympia-Teilnahme entgangen war.

Schüttler gewann beim ATP-Turnier in Stockholm 6:0, 6:3 gegen den Australier Chris Guccione und trifft nun auf den einstigen Top-Ten- Spieler Nicolas Lapentti aus Ecuador, der momentan die Nummer 78 der Welt ist. Beide standen sich zuletzt vor sieben Jahren gegenüber und gewannen je einen Vergleich. Gegen den hart aufschlagenden Guccione servierte Schüttler selbst exzellent und nahm dem Linkshänder im ersten Durchgang gleich dreimal den Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang genügte dem Wimbledon-Halbfinalisten ein Break zum Sieg nach nur 54 Minuten. Schüttler hatte zuletzt das Halbfinale von Peking und das Viertelfinale von Tokio erreicht. (mbo/dpa)

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