Sport : Tennistrainer mit Haut und Haar

Becker gibt für Djokovic Kommentatorenstelle auf.

Im Kreise seiner Liebsten. Becker und Djokovic auf dem Trainingsplatz.Foto: Twitter
Im Kreise seiner Liebsten. Becker und Djokovic auf dem Trainingsplatz.Foto: Twitter

Frankfurt am Main - Boris Becker stürzt sich voller Tatendrang in seine neue Aufgabe als Trainer von Novak Djokovic. Bereits seit Donnerstag betreut der dreimalige Wimbledonsieger die Nummer zwei der Tennis-Welt. Der Serbe bereitet sich derzeit im spanischen Marbella auf die neue Saison vor. Becker steht dort auch selbst auf dem Tenniscourt, wie ein von Becker über den Kurzmitteilungsdienst Twitter verbreitetes Foto beweist. „Ich bin im Trainingsanzug auf dem Platz und vor dem Bildschirm bei der Videoanalyse und versuche, aus ihm einen noch besseren Tennisspieler zu machen“, sagte Becker der „Bild“. Den Job „in den kurzen Hosen“ würden aber die Trainingspartner des Serben übernehmen.

Für seine Zusammenarbeit mit Djokovic gibt Becker auch seine Funktion als Wimbledon-Experte für den englischen TV-Sender BBC auf. „Ich kann nicht im TV Spiele analysieren und am nächsten Tag Coach sein“, sagte Becker. Der Job sei „Fulltime“, erklärte der 46-Jährige. „Ein bisschen schwanger, das geht nicht. Damit würde ich Novak nicht gerecht werden.“ Dennoch gab Becker seinem Haussender gleich ein Interview, in dem er die Umstände der spektakulären Verbindung erläuterte. Demnach hätten ihn Djokovic und dessen Manager während des ATP-Turniers in Peking Anfang Oktober angesprochen.

Erstmals wird Becker beim Einladungsturnier in Abu Dhabi in der Trainerbox von Djokovic sitzen. Bei der Veranstaltung vom 26. bis 28. Dezember sind auch der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal aus Spanien und der britische Wimbledonsieger Andy Murray dabei. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben