Sport : Thunder schlägt Rhein Fire und steht im Endspiel

Ingo Wolff

Berlin - Es kommt selten vor, dass ein Sportler gut gelaunt den Platz verlässt, wenn er für jemand Schwächeren ausgetauscht wird. Rohan Davey lief jedoch lachend vom Feld, um David Rivers seinen Platz zu überlassen. Der Quarterback von Berlin Thunder hatte zuvor die Abwehr von Rhein Fire vor 15429 Zuschauern im Olympiastadion schwindelig gespielt und sein Team kurz nach der Halbzeit mit 24:0 in Führung gebracht. Trainer Rick Lantz wollte nun auch Rivers eine Chance geben, weil Rhein Fire bis dahin nur wie ein schlechter Trainingspartner agiert hatte. Erst nach dem Wechsel bei Thunder war Rhein Fire erfolgreicher. Dennoch, die Berliner gewannen deutlich mit 33:20 (3:0, 14:0, 7:7, 9:13).

Selten hat eine Mannschaft in der europäischen Footballliga so herausragend gespielt wie der zweifache World-Bowl-Sieger aus Berlin. Mit dem Erfolg qualifizierte sich Thunder schon nach sieben Spielen für den World Bowl am 12. Juni in der Arena Auf Schalke – so früh wie noch kein Team in der NFL Europe. Damit kann Lantz sein Team gelassen auf das Endspiel vorbereiten, ohne Druck experimentieren. „Wir werden hart trainieren, um auch die anderen Spiele zu gewinnen und mit einem guten Rhythmus ins Finale zu gehen“, sagte er.

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