Sport : Tobias Angerer glaubt an Sieg bei Tour de Ski

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Oberstdorf - Er hat gelernt, mit der Favoritenbürde zu leben. Doch kurz vor dem Auftakt der Tour de Ski wächst auch bei Tobias Angerer die Anspannung. In Fischen, nahe Oberstdorf, bereitet sich der Langlauf-Weltcup-Gesamtsieger der vergangenen Saison seit Tagen gemeinsam mit dem Großteil des deutschen Teams auf das erste Etappenrennen in der Geschichte seiner Sportart intensiv vor. Angerer glaubt an seine Chance. „Es gibt ungefähr 15 Läufer, die die Tour gewinnen können. Ich bin gut in Form und hoffe, ein Wörtchen mitreden zu können“, sagte er vor dem Start am Silvestertag im Münchner Olympiastadion.

Beim letzten Weltcup in La Clusaz (Frankreich) lief Angerer sein bestes Rennen der Saison und war im Schlussspurt nicht zu bezwingen. „Das war ein klares Zeichen von mir“, sagte er. Doch bei der Tour de Ski zählen nicht nur die Qualitäten auf den Distanzstrecken, „da werden gerade die Sprints sehr wichtig sein, denn dort kann man wertvolle Sekunden gewinnen oder verlieren“, sagt der 29-Jährige. Gleich der Start in München ist ein Sprintrennen.

Durch die Reduzierung des Tour-Programms von acht auf sechs Rennen wegen der Absage in Nove Mesto scheinen ohnehin die Kurzstreckenspezialisten mit Ausdauer im Vorteil zu sein. Für den Höhepunkt der Tour hält Angerer den finalen Schlussanstieg auf den Alpe Cermis, bei dem auf den letzten 3,5 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 12 bis 14 Prozent bewältigt werden muss. „Wer dort oben als Erster ankommt, hat verdient gewonnen“, sagt Angerer. dpa

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