Sport : Tom Boonen gewinnt Paris-Roubaix Team T-Mobile bleibt in dieser Saison sieglos

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Roubaix An Tom Boonen führte wieder kein Weg vorbei. Steffen Wesemann vom T-Mobile-Team hat am Sonntag zwar verbissen gekämpft, aber am Sieg des überragenden Belgiers bei der 103. Auflage des Kopfsteinpflaster-Klassikers Paris-Roubaix konnte auch er nichts ändern. Der 24-Jährige schaffte nach seinem Erfolg vom vergangenen Sonntag bei der Flandern-Rundfahrt nun das begehrte Double, das bisher in der Geschichte des Radsports nur acht Fahrern gelang. Nach seinem Triumph schob sich der neue belgische Superstar an die Spitze der Jahreswertung der neu gegründeten Pro-Tour, die die 27 wichtigsten Rennen umfasst.

Obwohl der prognostizierte Regen größtenteils ausblieb, gab es auch diesmal viele Stürze. Besonders heftig erwischte es den Mitfavoriten Peter van Petegem. Der Roubaix-Sieger von 2003 kämpfte sich bei Rennhälfte wieder an die Spitze heran, stieg 100 Kilometer vor dem Ziel aber vom Rad. Verletzungen an Hand und Ellenbogen stoppten den Belgier.

Steffen Wesemann erreichte das Velodrom in Roubaix am Sonntag nach 259 Kilometern in der ersten Verfolgergruppe als bester deutscher Starter dreieinhalb Minuten nach Boonen. Er hatte genau wie Vize-Weltmeister Erik Zabel die entscheidende Attacke des späteren Siegers 56 Kilometer vor dem Ziel verpasst. Das Team T-Mobile fährt damit dem ersten Saisonsieg 2005 weiter hinterher und bleibt so erfolglos wie zuletzt 1992. dpa

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