Tor-Technologie : Weitere deutsche Firma bekommt Lizenz

Eine weitere deutsche Firma darf auf einen Einsatz als Ausrüster für die Tortechnologie bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien hoffen. Der Weltverband FIFA zeichnete das von GoalControl aus Würselen entwickelte System am Freitag mit der entsprechenden Lizenz aus.

„14 Kameras im Stadion erfassen den Ball mit einer Positionsgenauigkeit von 5 mm auf dem Spielfeld“, erklärte GoalControl auf seiner Homepage. Wenn der Ball die Torlinie überquert, „erhalten die Schiedsrichter in weniger als einer Sekunde ein Vibrations-Signal und eine optische Anzeige des Tors auf ihre Uhr“. Auch Hawk-Eye, einziger britischer Bewerber arbeitet mit Kameras. GoalRef, das maßgeblich vom Fraunhofer Institut in Erlangen mitentwickelt wurde und Cairos technologies AG aus Ismaning nutzen hingegen Magnet-Feld-Technologie.

Die technische Hilfe soll beim Confederations Cup in diesem Sommer und bei der Weltmeisterschaft 2014 zum Einsatz kommen. Welcher der vier Kandidaten den Zuschlag bekommt, wird im April entschieden. Mit der Einführung reagiert der Weltverband unter anderem auf den Torklau bei der WM 2010, als ein klarer Treffer von Frank Lampard im WM-Achtelfinale England gegen Deutschland nicht anerkannt wurde. (dpa)

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