Sport : Torlose Eisbären

Die Berliner verlieren ihr DEL-Spiel in Kassel mit 0:1

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Kassel (an). 17 Tore hatten die Eisbären in den ersten vier Spielen der Saison in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erzielt. Eine stolze Marke, die die Berliner am Freitag nicht ausbauen konnten. Bei den Kassel Huskies gelang den Eisbären nämlich nicht eineinziges Tor, und so mussten die Berliner mit einer unglücklichen 0:1 (0:0, 0:0. 0:1)-Niederlage den Heimweg antreten. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Alexander Serikow erst drei Minuten vor Schluss.

„Kassel spielt wie früher die Capitals“, hatte Pierre Pagé vorher gesagt. Sicher fundierte diese Annahme des Eisbären-Trainers auf der Tatsache, dass seit dieser Saison Gunnar Leidborg in Kassel hinter der Bande steht. Bis April war der Schwede noch in Charlottenburg unter Vertrag. Dort hatte Leidborg zwar attraktives aber auch erfolgloses Eishockey spielen lassen. Am Ende der Saison stiegen die Capitals aus der DEL ab. In Kassel scheint der schwedische Trainer mehr Glück zu haben, gestern gelang den Huskies der dritte Heimsieg in Folge.

Es war ein hochklassiges und offensiv geführtes Spiel, in dem mit Rich Parent bei Kassel und Richard Shulmistra bei den Eisbären die Torleute im Mittelpunkt standen. Die Berliner hatten ihre größte Chance bereits in der 3. Minute: Doch Jeff Tomlinson vergab einen Penalty. Auch wenn sich die Berliner fortan ein Übergewicht erarbeiteten - Tore wollten ihnen nicht gelingen. Bis kurz vor Schluss sah es nach einem Penaltschießen und zumindest einem Punkt für die Berliner aus - Serikow hatte aber etwas dagegen.

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