• Tour de France: Mapei-Chef erhebt Doping-Vorwürfe: "Leistungen unmöglich ohne Blutdoping"

Sport : Tour de France: Mapei-Chef erhebt Doping-Vorwürfe: "Leistungen unmöglich ohne Blutdoping"

Giorgio Squinzi, Präsident des italienischen Rad-Rennstalls Mapei, hat gegen die Spitzenfahrer der Tour de France schwere Dopingvorwürfe erhoben. "Es ist unmöglich, ohne Blutdoping unter die ersten Fünf eines großen Etappenrennens zu kommen", erklärte Squinzi in Rom. "Unser Team macht kein Blutdoping, deswegen besteht für uns keine Chancengleichheit bei solchen Rennen. Ich weiß, das sind harte Anschuldigungen, aber es ist die Wahrheit."

Telekom-Mannschaftsarzt Lothar Heinrich bezeichnete Squinzi als schlechten Verlierer. "Mapei hatte noch nie eine Mannschaft, die bei der Tour eine Rolle gespielt hat, und sie werden bei der Vorbereitung auch nie eine Rolle spielen", sagte der Mediziner. Squinzi belegte seine Vorwürfe weder mit Namen noch mit Fakten. Der spanischen Zeitung "Marca" erklärte der Mapei-Chef: "Unser Team hat sich bei der Tour de France super verhalten. Vielleicht landen wir am Ende auf Platz sieben, aber das wird für uns so sein, als hätten wir gewonnen."

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