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Frankfurt – Wolfsburg 3:2

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Fußballprofi ist ein schöner Beruf. Meistens jedenfalls. Die Spieler vom VfL Wolfsburg könnten das in der nächsten Woche anders sehen. Nach dem 2:3 bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt, der dritten Niederlage in Folge, hat Trainer Jürgen Röber seinen Spielern harte Arbeit angedroht. „Es wird nur noch trainiert: morgens, mittags, abends. Sonst kommen wir nicht weiter.“ Nach nicht mal einer halben Stunde führte der VfL durch Tore von Karhan und Klimowicz bereits mit 2:0. Doch die Frankfurter kämpften die fahrigen Wolfsburger noch nieder. Der Anschlusstreffer durch Christoph Preuß nur fünf Minuten nach dem 0:2 richtete die Mannschaft wieder auf. Zur Pause ermutigte Willi Reimann, der selbst nicht mehr an eine Wende geglaubt hatte, seine Spieler: „Wir haben nichts mehr zu verlieren und riskieren alles.“ Skela glich mit einem umstrittenen Elfmeter zum 2:2 aus, Markus Beierle erzielte mit einem herrlichen Kopfball das 3:2. „Das gibt riesiges Selbstvertrauen für die Zukunft“, sagte der Torschütze. Bei den Wolfsburgern sieht das anders aus. „Ich muss mich zusammenreißen, dass ich nicht ausraste“, sagte Röber. Wie sich seine Abwehrspieler bei den drei Gegentreffern verhalten hätten, das sei unterirdisch gewesen. „Wenn wir uns so dämlich anstellen, haben wir da oben nichts zu suchen.“ HS

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