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Sport : Trainingslager: War Mönchengladbachs Trainer inoffizieller Mitarbeiter der Stasi? und weitere Themen

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Die Fußball-Bundesligisten trainieren längst wieder für die neue Saison. Bis zum Start am 28. Juli lesen Sie täglich in der Rubrik "Trainingslager", was sich während der Vorbereitung bei den Erstligaklubs tut.

Borussia Mönchengladbach. Trainer Hans Meyer soll nach Darstellung des "Spiegel" 16 Jahre lang Inoffizieller Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR gewesen sein. Das soll aus Meyers Akte hervorgehen, die dem "Spiegel" vorliegt. Er habe sich unter anderem abfällig über seinen Kollegen und damaligen Assistenten Jörg Berger geäußert. Meyer selber sagte dem "Spiegel", dass er bei keinem Thema ruhiger schlafen könne als beim Thema Stasi. Er habe 1971 sogar das Angebot der Stasi ausgeschlagen, monatlich 300 Mark für Spitzeldienste zu erhalten. Borussia Mönchengladbach soll die Akte bereits seit dem 6. März vorliegen. Nach einer Prüfung befand Borussias Vizepräsident Rolf Königs, dass "die Angelegenheit für uns kein Vorgang" sei. Aber es gibt auch Erfreuliches zu vermelden: Das Schlagerspiel am ersten Spieltag gegen den Deutschen Meister Bayern München ist ausverkauft. Gestern Vormittag verkaufte die Borussia die letzten der insgesamt 34 500 Tickets.

1. FC Köln. Der Einsatz von Abwehrspieler Janosch Dziwior in einer Woche im Spiel beim VfB Stuttgart ist fraglich. Der 26-Jährige erlitt beim 1:1 im Test gegen den von Christoph Daum trainierten Klub Besiktas Istanbul einen Muskelfaserriss.

FC St. Pauli. In einer Woche kommen Deisler, Marcelinho und ihre Kollegen von Hertha BSC ans Millerntor. Bis dahin hat der Bundesliga-Aufsteiger noch viel Arbeit. Die Hamburger präsentierten sich beim 0:3 (0:2) gegen AEK Athen in einer desolaten Verfassung. Vor rund 7000 Zuschauern erzielte Nationalspieler Denis Nikolaidis alle drei Treffer. Einziger Lichtblick bei St. Pauli war Schlussmann Tihomir Bulat. Martin Drentsch (FC Groningen) und Lukas Sosin (Wisla Krakau), die gestestet wurden, überzeugten nicht.

VfB Stuttgart. Das Telekommunikations-Unternehmen Debitel bleibt bis zum Jahr 2003 Hauptsponsor. "Wir haben von unserem Recht Gebrauch gemacht und einseitig die Option gezogen für eine vorzeitige Verlängerung des Sponsorings beim VfB Stuttgart", sagte Debitel-Vorstandsmitglied Achim Egner der Zeitung "Sonntag aktuell". Der Stuttgarter Mobilfunkanbieter zahlt schätzungsweise 6,5 Millionen Mark pro Saison. Gerüchte über einen Einstieg des Energiekonzerns EnBW hatten zuletzt für Irritationen gesorgt und den Rücktritt Egners als VfB-Vizepräsident verursacht.

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