Transfermarkt : Simak kommt zurück

Der Zweitligist FC Carl Zeiss Jena hat Jan Simak verpflichtet. In Deutschland ist der Tscheche kein Unbekannter - und gilt als skandalträchtig.

Prag/JenaFußball-Zweitligist FC Carl Zeiss Jena ist auf der Suche nach Verstärkungen ein Transfer-Coup gelungen. Der tschechische Mittelfeldspieler Jan Simak, der zwischen 2002 und 2004 insgesamt 28 Erstligapartien für Hannover 96 und Bayer Leverkusen bestritt, wurde von den Thüringern nach Verhandlungen mit dem tschechischen Rekordmeister Sparta Prag verpflichtet. Dort war der 28-Jährige zuletzt nicht mehr erste Wahl. Simak erhalte einen Zwei-Jahres-Vertrag, die Ablösesumme betrage schätzungsweise 300.000 Euro, meldete die Prager Nachrichtenagentur CTK. Ein Transfer des Tschechen zum FC St. Pauli war vor kurzem gescheitert.

Der begabte Spieler war 2003 nicht mehr zum Training in Hannover erschienen, woraufhin Ärzte bei ihm ein Erschöpfungssyndrom diagnostizierten. Nach einer Alkohol-Entziehungskur versuchte Simak dann in seiner Heimat einen Neubeginn. Simak werde seinen bis 2008 laufenden Vertrag in Prag auflösen, hieß es. Der offensive Mittelfeldspieler soll bereits beim letzten Test der Jenaer am Samstag gegen den tschechischen Erstligisten Siad Most sein Debüt feiern. Er hatte eine Rückkehr in den deutschen Profi-Fußball stets als "größten Wunsch" bezeichnet. Außer um Simak bemühten sich die Thüringer bei Sparta auch um Stürmer Jan Holenda (21). (mit dpa)

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