Sport : Treffsicher und nervenstark

Alba steht nach dem 79:73 in Würzburg in der Pokal-Endrunde

-

Berlin (Tsp). Der Mann bringt Alba Glück. Dreimal stand Valdimir Petrovic bislang im Trikot von Alba Berlin auf dem Feld – immer verließ es der neue Mann des deutschen Basketballmeisters als Sieger. So auch gestern Abend im Pokalviertelfinale in Würzburg. 14 Punkte machte er beim 79:73 (37:29)Sieg der Berliner, die damit für das Top-Four-Turnier qualifiziert sind, das am 26./27. April stattfindet. Der Austragungsort wird am Wochenende bestimmt, dann werden auch die Halbfinalpaarungen ausgelost. In die Endrunde zogen auch Rhein Energie Cologne, die Telekom Baskets Bonn und Avitos Gießen ein. Möglicherweise kann Alba den Pokal in der Max-Schmeling-Halle verteidigen. Köln zumindest scheidet als Gastgeber aus: Die Halle ist am letzten April-Wochenende anderweitig belegt.

12:18 lag Alba zurück, doch es kam zu keiner Wiederholung dessen, was Würzburg im letzten Aufeinandertreffen in der Bundesliga gelungen war: Damals hatten die Bayern den ersten Spielabschnitt mit 15 Punkten Unterschied gewonnen. Gestern hingegen übernahm Alba unmittelbar vor Ende des ersten Viertels mit 19:18 die Führung und baute den Vorsprung bis zur Pause auf acht Zähler aus. „Dennoch hat die Intensität noch etwas gefehlt. Im dritten Viertel haben wir dann in der Offensive den Rhythmus verloren und nur 13 Punkte gemacht“, sagt Manger Carsten Kerner. Plötzlich lagen die Gastgeber, Vorletzter der Bundesliga, nur noch 47:50 zurück. Doch Alba baute den Vorsprung auf zehn Punkte aus und kam schließlich zu einem souveränen Sieg. Die Berliner gewannen das Rebound-Duell 26:19, trafen deutlich mehr Feldwürfe (52:40 Prozent) und bewiesen an der Freiwurflinie lang vermisste Nervenstärke: Sie verwandelten 80 Prozent ihrer Freiwürfe.

Bester Werfer der Berliner war Spielmacher Mithat Demirel mit 16 Punkten vor Petrovic, Jovo Stanojevic (13) und Stefano Garris (11). Demirel gewann das ineterne Duell der Aufbauspieler deutlich, auch, weil sein Konkurrent DeJuan Collins mit Schmerzen spielte. Er hat eine Bänderdehnung im Sprunggelenk noch nicht überwunden. In zwölf Minuten gelang dem US-Amerkaner kein einziger Punkt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben