Sport : Triathlon-WM: Schwitzen für Peking

Hamburg - Den Traum von einer Medaille bei der Weltmeisterschaft in Hamburg tragen die deutschen Triathletinnen allesamt in sich. Für die deutschen Frauen ging es gestern (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) in Hamburg wie für die Männer am Sonntag (15.00 Uhr/ZDF) aber nicht nur um WM-Medaillen. Die Deutsche Triathlon-Union (DTU) vergibt auch zwei Startplätze für die Olympischen Spiele in Peking im kommenden Jahr. Voraussetzung dafür ist ein Platz unter den ersten Zehn.

Am Donnerstagabend wurde die Triathlon-WM offiziell eröffnet. „Hamburg bildet eine wunderbare Kulisse. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein großartiges Ereignis sowohl für die Athleten wie auch für alle Zuschauer wird“, erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, als Gast der Eröffnungsfeier am Alsteranleger. Für Rolf Ebeling, Sportdirektor der DTU, wird es die „bestbesetzte WM aller Zeiten“. 480 Teilnehmer aus 72 Nationen kämpfen um insgesamt 235 000 Dollar Prämien. Die jeweiligen Sieger bei den Frauen und Männer werden mit 29 375 Dollar belohnt. Der Etat der Veranstaltung beträgt zwei Millionen Euro.

Für einen erfolgreichen Auftakt der Deutschen bei der WM sorgten am Freitag Gregor Buchholz und Rebecca Robisch. Der U 23-Athlet aus Berlin bescherte den deutschen Triathleten den ersten Titel. Er kam nach 1:49:31 Stunden mit einem Vorsprung von drei Sekunden auf den zweitplatzierten Australier Brendan Sexton ins Ziel. Der erst kurzfristig ins Teilnehmerfeld gerückte Sebastian Rank (Saarbrücken/5.), Thomas Springer (Halle/Saale/6.) und Helge Mütschard (Saarbrücken/8.) komplettierten das starke deutsche Ergebnis. Am Vormittag hatte die deutsche Meisterin Rebecca Robisch (Roth) bei den Juniorinnen die Bronzemedaille hinter der Britin Hollie Avil und der Australierin Ashleigh Gentle gewonnen. dpa

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