Sport : Trier verdribbelt den Sieg Alba Berlin gewinnt 97:95 nach Verlängerung

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Berlin Im Basketball-Bundesliga-Spiel zwischen Alba Berlin und TBB Trier steht es 95:95. Es laufen die letzten 13 Sekunden der Verlängerung. Trier ist in Ballbesitz, Björn-Aubre McKie dribbelt mit dem Ball über die Mittellinie. Keinen der 5000 Zuschauer in der ausverkauften Arena Trier hält es noch auf seinem Sitz. McKie, mit 28 Punkten der bis dahin überragende Spieler auf dem Feld, dribbelt sich den Ball lässig durch die Beine. Und dann passiert es: Der Ball springt an McKies Fuß, dann an den Fuß des Berliners Mithat Demirel und von dort in die Luft. Albas Szymon Szewczyk reagiert am schnellsten, nimmt den Ball auf, sprintet auf den Korb des Gegners zu und versenkt ihn. Zwei Punkte Führung für Alba. In den verbleibenden 1,5 Sekunden gelingt Trier kein Punkt mehr.

Alba gewinnt 97:95 (86:86, 49:50) n. V., schafft den dritten Auswärtssieg der Saison und ist zum Abschluss der Hinrunde Tabellendritter. „Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen, nachdem wir von den letzten acht Spielen nur zwei gewonnen hatten“, sagte Albas Trainer Emir Mutapcic. Bester Werfer bei den Berlinern war Jovo Stanojevic (17 Punkte).

In einem Spiel „von hoher Qualität“ (Mutapcic) begannen beide Mannschaften mit viel Tempo, schlossen ihre Angriffe zügig ab und punkteten viel. Beide Teams hielten die hohe Geschwindigkeit bis zur Halbzeit durch, die Führung wechselte häufig. So stand es zur Pause 49:50, ein sehr hohes Ergebnis. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel deutlich langsamer. Dank einer starken Mannschaftsleistung (bei Alba punkteten fünf Spieler zweistellig) erarbeiteten sich die Berliner eine Zehn-Punkte-Führung im vierten Viertel und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch Trier kämpfte sich noch einmal heran, schaffte mit dem letzten Angriff vor dem Ende der regulären Spielzeit noch den Ausgleich und erzwang die Verlängerung. ist

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