Sport : Trotz Leerstellen im Bordbuch steht VW vor dem Dakar-Sieg

Cordoba - Das Volkswagen-Werksteam steht in Argentinien dicht vor dem ersten Sieg bei der Rallye Dakar. Vor dem Finale behaupteten die Wolfsburger ihre Doppelführung. Der Karlshofer Beifahrer Dirk von Zitzewitz mit Pilot Giniel de Villiers aus Südafrika führt knapp vor dem US-Amerikaner Mark Miller und dem Südafrikaner Ralph Pitchford im zweiten Touareg. Auf der um 225 auf 220 Kilometer verkürzten Etappe von La Rioja nach Cordoba verkürzte Miller seinen Rückstand um 15 Sekunden auf 2:20 Minuten. Dritter mit 1:27:13 Stunden dahinter ist Millers Landsmann Robby Gordon im hubraumstarken Hummer. Am Samstag ging es nach Buenos Aires (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe beendet).

Nach der Ankunft im Biwak im argentinischen La Rioja erhielt von Zitzewitz von seinem Piloten höchstes Lob. Vor allem der navigatorischen Meisterleistung des Deutschen hatte es der Südafrikaner zu verdanken, dass er am Freitag im VW Touareg als Gesamtführender auf die vorletzte Etappe der ersten Ausgabe der Rallye Dakar in Südamerika geht und auf den ersten Sieg eines Volkswagen-Werkteams bei der härtesten Prüfung für Mensch und Maschine hoffen durfte.

Im Bordbuch seien ein paar Stellen offengelassen, meinte de Villiers. „Aber mein Beifahrer Dirk von Zitzewitz hat fünf Kilometer vor dem Ziel viel Zeit für uns gut gemacht, als er am schnellsten den Weg gefunden hat, während andere noch suchten“, sagte de Villiers. Den Lobeshymnen auf die neue Dakar in der ersten Woche folgte in der zweiten Hälfte viel Kritik an den Organisatoren. Dem Veranstalter wird neben den unzureichenden Bordbüchern eine Fehleinschätzung der neuen Herausforderungen und der klimatischen Bedingungen vorgeworfen. dpa

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