Sport : Turmhohe Probleme

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Berlin (Tsp). Die Debütanten Norman Becker und Stefan Ulrich haben bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin Probleme. Das Wasserspringer-Duo aus Aachen kam im Synchronwettbewerb vom Turm nicht über einen achten und damit letzten Platz hinaus. Die beiden gebürtigen Leipziger hatten sich in einer internen Ausscheidung gegen die Olympiadritten Jan Hempel und Sven Meyer (Dresden) den Start gesichert. „Allein die Teilnahme war eine Riesensache für uns. Es hat sich gelohnt, dabei zu sein, auch wenn es nur der achte Platz geworden ist“, sagte Becker. Bundestrainerin Ursula Klinger war weniger zufrieden. „Dass kein einziger Sprung gelang, ist schon enttäuchend“, sagte sie, „zudem war es selten so leicht, eine Medaille zu erreichen wie bei diesem Wettbewerb.“ Das Niveau des EM-Finales war nicht allzu hoch. „Aber die beiden waren wohl zu aufgeregt“,sagte Klinger. Die Probleme begannen schon beim Absprung, der in keinem der fünf Durchgänge synchron gelang. „Wir waren schon lange vor dem Wettkampf sehr aufgeregt“, gestand Becker.

Der zusehende Sven Meyer, einer der Mitfavoriten für die Einzelkonkurrenz aus zehn Metern, hatte seinen Teamkollegen mehr zugetraut. „Ich dachte, dass sie für eine Medaille gut sind. Sie haben in der Qualifikation gegen uns einen ordentlichen Wettkampf gezeigt“, sagte der 25-Jährige. Seinen Partner Hempel, mit 47 nationalen Titeln prominentester Kunstspringer in den Reihen des Deutschen Schwimm-Verbandes, plagt eine langwierige Handgelenkverletzung.

Den Wettkampf gewannen Roman Wolodkow und Anton Sacharow aus der Ukraine.

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