TV-Gelder : Reaktionen zur Neuordnung

Werner Hackmann

(Präsident des Liga-Verbandes der Deutschen Fußball Liga): «Der Vorstand hat den Beschluss einstimmig gefasst. Die Leistung in der Liga soll mehr belohnt werden. Dazu stehen wir, weil wir wollen, dass die Spitzenclubs international wettbewerbsfähig bleiben.»

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern München): «Das ist ein für alle tragfähiger Kompromiss. Jeder Verein von Platz 1 bis 18 findet sich wieder. Es ging nicht um Bayern München, sondern um die Bundesliga.»

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): «Die Spreizung bei der Verteilung wurde zum sechsten Mal nach außen geöffnet. Das halte ich für kontraproduktiv für den Wettbewerb in der Bundesliga. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das Modell mehrheitsfähig ist.»

Klaus Allofs (Sportdirektor Werder Bremen): «Dieses Modell können wir mittragen. Die Gewichtung hat sich etwas verändert. Die sportliche Leistung wird mehr belohnt, die finanzielle Abfederung der Absteiger wurde berücksichtigt.»

Christian Heidel (Manager FSV Mainz 05): «Wir können damit leben. Es ist ein ausgewogenes Modell. Die Schere klafft nicht mehr so weit auseinander.»

Werner Altegoer (Aufsichtsratsvorsitzender VfL Bochum): «Wenn sieben von acht Vorstandsmitgliedern aus der ersten Liga kommen, ist keine paritätische Besetzung gewährleistet. Aber in der Satzung steht, dass der Vorstand entscheidet.» (tso/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar