TV-Übertragung : Uefa untersucht Bildausfälle bei EM-Halbfinale

Der Europäische Fußballverband Uefa hat noch keine offizielle Erklärung für die Bildausfälle während des Halbfinalspiels Deutschlands gegen die Türkei in Basel gefunden.

Uefa-Sprecher Wolfgang Eichler hatte am späten Mittwochabend zunächst das schwere Unwetter über Wien für die Störung verantwortlich gemacht, das unter anderem zur Räumung der Wiener Fanmeile geführt hatte. Später zog er diese Begründung jedoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA zurück. Die Umstände müssten erst untersucht werden, sagte Eichler. Seinen Angaben zufolge waren von den Bildausfällen in der zweiten Spielhälfte „alle Länder, außer das Schweizer Fernsehen und (der arabische Sender) Al Jazeera“ betroffen. Das Signal sei in der 76. Minute für sechs Minuten unterbrochen gewesen. Ursache sei „ein unwetterbedingter Stromausfall im International Brodcastig Center (IBC) in Wien“ gewesen, so lautete die erste Stellungnahme. Eichler kündigte für diesen Donnerstag weitere Informationen an.

Das schwere Unwetter hatte in Wien und Umgebung zu überfluteten Straßen und Kellern geführt. Auf der Wiener Fanmeile, wo knapp 30 000 Menschen das Spiel auf der 70 Quadratmeter großen Videowand verfolgten, herrschten zum Teil chaotische Zustände. Auf der Flucht vor dem Gewitter mit heftigen Sturmböen wurden zwei Personen niedergetrampelt. Eine 18-Jährige erlitt dabei einen Beckenbruch. (dpa)

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