Über 1,6 Promille : Köln-Spieler Miso Brecko setzt BMW in den Graben

Miso Brecko, Verteidiger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, ist mit seinem Wagen nach einem Karnevalabend in den Graben gefahren. Erschreckend: In seinem Blut wurden über 1,6 Promille gemessen.

Kim Rastetter
Köln-Verteidiger Miso Brecko.
Köln-Verteidiger Miso Brecko.Foto: dapd

Spritztour mit Folgen: Miso Brecko hat nach der Karnevalssitzung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln am Montagabend alkoholisiert einen Autounfall gebaut. Wie der Klub der Nachrichtenagentur dapd bestätigte, ist Miso Brecko mit dem PKW zur Sitzung gefahren. Dort soll der 27-Jährige alkoholische Getränke zu sich genommen haben und später wieder in sein Auto gestiegen sein. In der Nähe vom Heumarkt habe er dann einen Unfall verursacht, als er mit einem Auto ins Gleisbett fuhr, so Pressesprecher Tobias Schmidt.

Der Slowene hat den sportlichen Frust nach der 0:1-Niederlage des FC einen Tag zuvor gegen den Hamburger SV offensichtlich mit einigen Kölsch zuviel heruntergespült. Wie die Polizei Köln mitteilte, hatte Brecko über 1,6 Promille im Blut.

Der Spieler selbst konnte keine Angaben dazu machen, wie er ins Gleisbett gelangte. „Es war ein großer Fehler von mir, mich in dem Zustand noch hinters Steuer zu setzen“, wird er von der „Bild-Zeitung“ zitiert. Laut des Polizeiberichts habe ein 46 Jahre alter Stadtbahnfahrer „kurz vor Erreichen des Heumarkts plötzlich ein Auto bemerkt, welches hinter mir die Gleise befuhr.“

Nach dem Unfall war der BMW X 5 des Fußballers nicht mehr fahrtüchtig, die Reifen platt und der Unterboden stark beschädigt. Doch Brecko zeigte sich nach Angaben des Pressesprechers Tobias Schmidt reumütig: „Es tut ihm aufrichtig leid, weil er als Bundesliga-Spieler auch eine Vorbildfunktion hat.“

Trotzdem droht dem Slowenen gewaltiger Ärger: Der Klub wird nun eventuelle Konsequenzen mit Miso Brecko intern besprechen. Den Führerschein dürfte er wohl für längere Zeit los sein. Bei einem Promillewert über 1,6 kommt neben dem Fahrverbot, Punkten und einer empfindlichen Geldstrafe auch noch eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) hinzu. (mit dapd)

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