• Über diese Partnerschaft spricht ganz England: Der FC Chelsea und „Die Simpsons“

Über diese Partnerschaft spricht ganz England : Der FC Chelsea und „Die Simpsons“

Die US-amerikanische Cartoon-Serie „Die Simpsons“ kooperiert in Zukunft mit verschiedenen Fußballklubs. John Terry freue sich schon darauf, „wie Bart und Homer wohl als Spieler aussehen werden“, so der Chelsea-Kapitän am Donnerstag.

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Wer ist original? Und wer ist hier as gelbe Double?
Wer ist original? Und wer ist hier as gelbe Double?Foto: FC Chelsea

Die Lieblingsserie von John Terry ist „Die Simpsons“. Das räumte der umstrittene Kapitän des FC Chelsea diese Woche ein. Terry beweist sich damit wieder einmal als Jedermann. Er mag fast sieben Millionen Pfund im Jahr verdienen, ihm mag Rassismus vorgeworfen werden, egal: der Typ guckt „Simpsons“! Feiner, normaler Kerl.

Absolut zufällig fiel Terrys Liebeserklärung an die amerikanische Comedy-Serie auf denselben Tag, an dem sein Klub eine Partnerschaft mit den „Simpsons“ verkündete. Ab jetzt wird im Chelsea-Fanshop also auch „Simpsons“-Ware verkauft. Und das ist ja nur konsequent. Zwei Dinge, die zuletzt in den Neunzigern sympathisch waren, kommen somit zusammen.

Für die Präsentation der Partnerschaft wurden verschiedene „simpsonisierte Versionen“ einiger Chelsea-Stars hergestellt. Als die Spieler am Donnerstag dann neben ihren gelben Doppelgängern gezeigt wurden, grinste John Terry nur peinlich und Eden Hazard schaute fast schon verzweifelt. Terry freue sich jetzt darauf, „wie Bart und Homer wohl als Chelsea-Spieler aussehen werden“ – offensichtlich sind die Fähigkeiten seiner Vorstellungskraft noch einen Tick schwächer als die seiner Füße.

Eigentlich ist Chelsea aber nur ein Teil der neuen Fußball-Vermarktung der „Simpsons“. Auch Barça, Juve, der FC Porto, St. Petersburg, Boca Juniors und Corinthians sollen Partner der Serie werden. Während der WM soll es dann eine komplette Fußball-Episode geben. Angeblich wird Homer darin als Schiedsrichter auftauchen. Stellen Sie sich einmal dieses Chaos vor! Zum Schreien. In Madrid, Manchester und Mailand wird übrigens nur noch „Family Guy“ geguckt.

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