"Überhaupt kein Interesse" : Sammer will nicht mehr als Trainer arbeiten

Der Job als DFB-Sportdirektor ist für Matthias Sammer die "absolute Erfüllung". Deshalb hat er auch kein Interesse an einer Traineraufgabe mehr, egal ob im Verband oder bei einem Verein.

Matthias Sammer hat seine berufliche Bestimmung offenbar gefunden.
Matthias Sammer hat seine berufliche Bestimmung offenbar gefunden.Foto: dpa

Matthias Sammer steht weder als möglicher Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw noch für eine Aufgabe als Fußballlehrer bei einem Klub zur Verfügung. „Ich habe überhaupt kein Interesse daran, noch mal als Trainer zu arbeiten“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Interview mit der Feiertagsausgabe der Zeitung „Bild“.

Der seit 2006 beim Verband für die Nachwuchsarbeit zuständige Ex-Nationalspieler und frühere Trainer von Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart betonte: „Der Job des Sportdirektors ist meine absolute Erfüllung. Das ist ein herausragender Beruf, weil wir im deutschen Fußball noch viel bewegen müssen.“ Geht es nach Sammer, soll Löw auch noch über die WM 2014 hinaus die A-Nationalmannschaft betreuen: „Jogi macht einen hervorragenden Job.“

In den Trainerstab des DFB würde der 44-Jährige auch gerne Stefan Effenberg aufnehmen, der seit wenigen Wochen den Trainerschein besitzt. „Ich würde nicht ausschließen, dass wir Stefan als Trainer für den DFB gewinnen könnten“, sagte Sammer. „Er ist eine Persönlichkeit, hat so viel erlebt. Davon könnten junge Spieler nur profitieren.“

0 Kommentare

Neuester Kommentar