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UEFA Champions League : FC Bayern München trifft auf ManCity, Schalke auf Chelsea und Dortmund auf Arsenal

In der Gruppenphase der neuen Champions-League-Saison kommt es zu denselben deutsch-britischen Duellen wie schon im Vorjahr. Die Verantwortlichen der Bundesliga-Klubs zeigen sich zuversichtlich. Alle Gruppen hier im Überblick.

Die Auslosung fand am Donnerstag in Monaco statt.
Die Auslosung fand am Donnerstag in Monaco statt.Foto: dpa

Wiedersehen mit den Gegner aus dem Vorjahr. So könnte man das Ergebnis der Auslosung der Gruppenphase der Champions League beschreiben. Denn Dortmund trifft auf Arsenal, Schalke auf Chelsea und der FC Bayern auf Manchester City - diese drei deutsch-britischen Duelle gab es auch in der Vorrunde 2013/2014. Mit dem AS Rom haben die Bayern einen weiteren starken Gegner in der Gruppe. Die vierte deutsche Mannschaft, Bayer Leverkusen, bekommt es unter anderem mit Benfica Lissabon zutun.

Die Münchner erwischten bei der Auslosung am Donnerstagabend mit Manchester City, ZSKA Moskau und dem AS Rom ebenso anspruchsvolle Aufgaben wie der BVB, der auf den FC Arsenal mit Weltmeister Mesut Özil & Co., Galatasaray Istanbul und RSC Anderlecht trifft. „Wir haben wunderbare Gegner bekommen, natürlich wird es aber wieder sehr schwer. Vor uns liegen einige tolle Abende in der Champions League, auf die wir uns sehr freuen“, sagte Bayerns Niederländer Arjen Robben. „Das wird kein Spaziergang, aber wir sind dennoch guter Dinge, dass wir weiterkommen“, ergänzte Teamkollege Thomas Müller.

Für Schalke wird der angestrebte Weg ins Achtelfinale gegen den FC Chelsea, Sporting Lissabon und NK Maribor kein Selbstläufer. „Chelsea ist Favorit in unserer Gruppe. Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. Im Vorjahr haben wir zweimal gegen sie verloren. Wir wollen mindestens Zweiter werden und die Gruppenphase überstehen“, sagte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt.

Nach der geglückten Qualifikation für die Gruppenphase gegen den FC Kopenhagen durfte sich Bayer Leverkusen hingegen über machbare Lose freuen: Obwohl die Werkself in Topf drei das schlechtgesetzte deutsche Team war, ist der Sprung in die Runde der besten 16 gegen Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg und AS Monaco keineswegs außer Reichweite. „Das ist eine sehr interessante Gruppe. Aber ganz unabhängig von der Qualität der Gegner haben wir das Ziel, ins Achtelfinale einzuziehen“, sagte Leverkusens Stürmer Stefan Kießling.

Das Bundesliga-Spitzentrio trifft in der Vorrunde, die am 16./17. September beginnt, auf die gleichen englischen Gegner wie schon im Vorjahr. Dabei kommt es für den deutschen Meister aus München gleich zum doppelten Déjà-vu: Bereits im Vorjahr duellierten sich die Bayern mit ManCity und ZSKA Moskau. Gegen den englischen Meister ist die Bilanz ausgeglichen, zwei Siege stehen zwei Niederlagen gegenüber. Gegen die Russen wurden beide bisherigen Champions-League-Spiele gewonnen. Auch gegen die Römer hat der FCB eine positive Bilanz.

Für die Dortmunder ist die Reise nach London längst eine Gewohnheitssache. Zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren geht es gegen Arsenal. Zweimal konnte der BVB gewinnen, dreimal die Engländer. Für die Dortmunder Weltmeister um Mats Hummels wird es auch ein Wiedersehen mit ihren Nationalmannschaftskollegen Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski. Hitzig dürften indes die Begegnungen mit dem türkischen Vizemeister Galatasaray werden. Die Istanbuler scheinen aber ebenso schlagbar für das Team von Jürgen Klopp wie der belgische Champion aus Anderlecht. „Wir haben uns vor der Auslosung keine Gegner gewünscht, deshalb nehmen wir es nun, wie es kommt. Arsenal kennen wir von allen sicher am besten“, sagte Trainer Jürgen Klopp.

Auch die Schalker dürfen sich trotz ihres schwachen Saisonstarts durchaus Hoffnungen auf ein Überwintern in der Königsklasse machen. Das Chelsea-Team um José Mourinho, gegen die in der Vorsaison beide Partien mit 0:3 verloren gingen, startet als Gruppenfavorit. Aber Portugals Vizemeister Sporting und der slowenische Titelträger Maribor sollten für die Königsblauen zu packen sein.

Den Leverkusenern blieb nach den Playoff-Erfolg gegen den überforderten FC Kopenhagen das Losglück treu. Der portugiesische Meister Benfica ist allerdings ebenso wenig zu unterschätzen wie die unangenehme Reise ins winterkalte St. Petersburg. Der AS Monaco hat zwar zuletzt eine Rückkehr an die Spitze in Frankreich erlebt, ist allerdings schlecht in die Saison gekommen. Ganz anders als die Blitzstarter von Bayer, die unter ihrem neuen Trainer Roger Schmidt schon richtig in Fahrt sind.

Die Gruppen im Überblick:

Gruppe A: Atlético Madrid, Juventus Turin, Olympiakos Piräus, Malmö FF

Gruppe B: Real Madrid, FC Basel, FC Liverpool, Ludogorets Razgrad

Gruppe C: Benfica Lissabon, Zenit St. Petersburg, Bayer Leverkusen, AS Monaco

Gruppe D: FC Arsenal, Borussia Dortmund, Galatasaray Istanbul, RSC Anderlecht

Gruppe E: Bayern München, Manchester City, ZSKA Moskau, AS Rom

Gruppe F: FC Barcelona, Paris St. Germain, Ajax Amsterdam, APOEL Nikosia

Gruppe G: FC Chelsea, FC Schalke 04, Sporting Lissabon, NK Maribor

Gruppe H: FC Porto, Schachtjor Donezk, Athletic Bilbao, BATE Borissow

Termine: Gruppenspiele: 16./17. Sep., 30. Sep./1. Okt., 21./22. Okt. 4./5. Nov., 25./26. Nov., 9./10. Dez.

Achtelfinale: Hinspiele 17./18. und 24./25. Feb. Rückspiele 10./11. und 17./18. März

Viertelfinale: Hinspiele 14./15. - Rückspiele 21./22. April

Halbfinale: Hinspiele 5./6. - Rückspiele 12./13. Mai

Finale: 6. Juni in Berlin

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