Sport : Uefa-Cup: 1860 München nur 0:0 gegen FK Petra Drnovice

Mit einem glanzlosen Unentschieden ist 1860 München in den Uefa-Cup gestartet. Gegen FK Petra Drnovice aus Tschechien kamen die Bayern über ein 0:0 nicht hinaus. "Ich war zufrieden. Der tschechische Fußball ist überdurchschnittlich, und in diesem Stadion ist es für jede Mannschaft schwer. Wir hätten früh durch Martin Max in Führung gehen können. Das haben wir nicht gemacht, nun wird es schwer. Zu Hause werden wir nun sehr viel Druck machen und das Spiel gewinnen", meinte Trainer Werner Lorant dennoch. Sein Chef, Präsident Karl-Heinz Wildmoser, fügte hinzu: "Von der Leistung her hätten wir mehr bringen können. Vom Ergebnis her sind wir zufrieden."

Vor lediglich 7024 Zuschauern besaßen die favorisierten Münchner gegen die Platzherren zwar zu Beginn eine leichte Feldüberlegenheit. Vor allem im zentralen Mittelfeld, wo Thomas Häßler nicht zu seiner gewohnten Form auflief, gab es jedoch einige Probleme. Die auch spielerisch erstaunlich starken Tschechen, die nach Wiederanpfiff sofort wieder die Initiative übernahmen, standen sehr kompakt und hatten zahlreiche Einschussmöglichkeiten.

Die beste Chance für die Gäste vergab zunächst der insgesamt schwache Martin Max in der Mitte der ersten Halbzeit: Der Torjäger verpasste nach einer Flanke von Harald Cerny freistehend vor Torwart Martin Vaniak (17.). Der Australier Paul Agostino patzte nur wenig später - ebenso freistehend - nach einer Flanke von Marcus Pürk (22.)

Der Tabellenzehnte der ersten tschechischen Liga agierte aus einer dicht gestaffelten Abwehr und versuchte, über Konter zum Torerfolg zu gelangen. Die beste Chance folgte auf eine Standard-Situation: Nach einem Freistoß köpfte Rene Formanek an die Latte (10.). Max, der die Bewachung des 24-Jährigen übernommen hatte, sah dabei schlecht aus. In der zweite Halbzeit verpasste Martin Müller (54.) das Tor nur knapp.

Die Münchner starteten mit zwei Veränderungen in der Anfangsformation gegenüber dem letzten Bundesliga-Spiel. Zwar meldete sich Kapitän Marco Kurz wieder einsatzbereit, doch ließ Lorant im zentralen defensiven Mittelfeld Daniel Borimirow anstelle von Thomas Riedl spielen. Auf der linken Außenbahn gönnte der Coach zudem Daniel Bierofka in der ersten Halbzeit noch eine Verschnaufpause.

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