Sport : Uefa-Cup: Ausgleich aus heiterem Himmel

Der VfB Stuttgart hat die Affäre Balakow gut verkraftet und sich mit einem 2:2 (1:2) bei Feyenoord Rotterdam eine glänzende Ausgangsposition für das Erreichen des Achtelfinals im Uefa-Pokal verschafft. Zwar waren die Schwaben vor 30 000 Zuschauern im "De Kuip" von Rotterdam gegen den Tabellenzweiten der niederländischen Ehrendivision klar unterlegen, konnte sich am Ende dank eines überragenden Timo Hildebrand im Tor und Treffern von Sean Dundee (36.) und Viorel Ganea (76.) aber über ein schmeichelhaftes Remis freuen. Der dominierende Gastgeber war durch Tomasson (10.) und Leonardo (45.) zweimal in Führung gegangen.

Die Schwaben begannen die Partie schwungvoll. Dundee und Pinto boten sich bereits in den ersten fünf Minuten zwei gute Gelegenheiten. Doch das erste Tor erzielten die Hausherren durch den dänischen Auswahlstürmer Tomasson, der eine Lücke in der VfB-Abwehr nutzte. Der Bundesligist hatte es in der Folgezeit Hildebrand zu verdanken, dass er nicht Spiel entscheidend in Rückstand geriet. Der VfB-Keeper rettete zwei Mal glänzend gegen Tininho und Bosvelt. In der 18. Minute klärte Carnell gegen den überragenden Tomasson in höchster Not, nachdem der Däne bereits Hildebrand umspielt hatte. Nach einer knappen halben Stunde musste zu allem Übel auch noch Thomas Schneider verletzt vom Feld, dafür rückte Soldo in die Viererkette zurück. Der Ausgleich fiel dann wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Gerber kämpfte sich auf der linken Seite durch, seine scharfe Hereingabe drückte Dundee über die Linie.

Auch nach dem Wechsel blieben die Niederländer die bessere Mannschaft, spielten nun aber nicht mehr ganz so druckvoll nach vorn. Lediglich bei einem Schuss von Tomasson, den Meißner in höchster Not abblocken konnte, und einem Lattenkopfball des Dänen drohte dem VfB Gefahr. Die Stuttgarter blieben in der Offensive weiter harmlos, doch Ganea schaffte den kaum noch für möglich gehaltenen Ausgleich.

0 Kommentare

Neuester Kommentar