Sport : Uefa-Cup: Vor den Rückspielen - Aktuelle Meldungen

Werder braucht ein Wunder

"Leidenschaftliche Entschlossenheit" fordert Trainer Thomas Schaaf vor dem Duell gegen Girondins Bordeaux und hofft auf ein Deja-Vu-Erlebnis: "Der Gedanke, dass wir letzte Saison gegen Olympique Lyon ein 0:3 umgebogen haben, sitzt noch im Hinterkopf", sagt Kapitän Frank Baumann. Diesmal muss der Bundesliga-Zwölfte gegen die Franzosen ein 1:4 aufholen. Allerdings trauen nur 20 000 Zuschauer Werder nach dem desolaten Auftritt in Bordeaux das Weiterkommen zu.

Lautern braucht Einsatz

"Die Mannschaft brennt auf dieses Spiel, wir wollen es denen richtig zeigen", sagt Mittelfeldspieler Andreas Buck, dessen Team ein 0:1 gegen die Glasgow Rangers wettmachen muss. "Richtig Hass" sei vor zwei Wochen im Spiel gewesen, und jetzt erheben auch noch Ex-Bundesligaspieler Claudio Reyna sowie Rangers-Trainer Dick Advocaat den Vorwurf, die Lauterer seien Schwalbenkönige.

Leverkusen braucht keine Ausreden

"Man ist hier immer schnell mit Ausreden", wettert Ex-Bundestrainer Berti Vogts vor dem Leverkusener Gastspiel bei AEK Athen, bei dem Bayer das zweite Pokal-Aus innerhalb einer Woche droht. Das 4:4 aus dem Hinspiel sowie die Ausfälle von Kapitän Jens Nowotny und Michael Ballack lässt der Coach nicht als Hypothek gelten: "Es gibt keine Entschuldigung. Ich erwarte, dass wir weiterkommen."

Hamburg braucht Selbstvertrauen

Nach fünf Pflichtspielen ohne Sieg kommt HSV-Coach Pagelsdorf der AS Rom, Tabellenführer der italienischen Serie A, gerade recht. "Ich bin froh, jetzt eine so schwere Aufgabe zu haben", behauptet der Ex-Profi nach dem 0:1 aus dem Hinspiel, "das gibt uns Gelegenheit, Selbstvertrauen zurückzugewinnen." Seinen Stars gönnte Pagelsdorf nach 26 Pflichtspielen einen trainingsfreien Tag. Anthony Yeboah, durch Gerichtstermine in Frankfurt am Main gestresst, muss wieder zuschauen.

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