Uefa-Supercup : ManU verliert 1:2 gegen Zenit St. Petersburg

Manchester United hat den ersten europäischen Fußball-Titel in dieser Saison verpasst: "ManU" - diesjähriger Champions-League-Gewinner - verliert verdient gegen Uefa-Cup Sieger St. Petersburg.

Manu - St. Petersburg
Zenit holt den Supercup: Die Mannschaft aus St. Petersburg setzt sich gegen ManU durch. -Foto: AFP

Monte Carlo Im Spiel um den Uefa-Supercup unterlag der Champions-League-Gewinner am Freitagabend in Monte Carlo dem Uefa-Pokal-Sieger Zenit St. Petersburg verdient mit 1:2 (0:1). Die Russen holten sich erstmals die Trophäe, der englische Meister wartet seit 1991 auf einen neuerlichen Gewinn des europäischen Supercups. Die Treffer für St. Petersburg erzielten Pawel Pogrebnyiak (44.) und der portugiesische Nationalspieler Danny (59.). Die Russen empfahlen sich damit für die anstehende Champions-League-Saison. Nemanja Vidic (73.) schaffte für Manchester nur noch das Anschlusstor. Paul Scholes sah eine Minute vor dem Ende wegen absichtlichen Handspiels die gelb-rote Karte und wird Manchester im ersten Gruppenspiel der Chemapions League fehlen.

"ManU"-Trainer Alex Ferguson hatte vor der Partie seine Spieler in die Pflicht genommen. "Wer dieses Spiel nicht ernst nimmt, bekommt es mit mir zu tun", hatte er gesagt. Doch sein Team schien ihn nicht beim Wort zu nehmen. Über weite Strecken der ersten Halbzeit fand der Premier-League-Club ohne seinen verletzten Superstar Cristiano Ronaldo nicht richtig ins Spiel. Einzig der Argentinier Carlos Tevez sorgte einige Male für Unruhe in der ansonsten sicheren Abwehr der Russen. Das Team des niederländischen Trainers Dick Advocaat schaffte es indes, immer wieder vor Manchesters Keeper Edwin van der Sar aufzutauchen.

Beinahe folgerichtig war die Führung der Russen. Nach einem Eckball drückte Pogrebnyiak kurz vor der Halbzeit den Ball per Kopf über die Linie. Im zweiten Abschnitt fiel vor allem der 30-Millionen-Euro-Mann Danny auf. Der 25-Jährige traf (59.) zum 2:0 und hatte noch weitere Chancen. Mehr als Vidics Anschlusstor gelang den enttäuschenden Briten nicht mehr. (jam/dpa)

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