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Uli Hoeneß schlägt zurück : Bayern-Präsident reagiert auf Ibrahimovics Beleidigungen

Mit beleidigenden Aussagen über Bayern-Trainer Pep Guardiola sorgt Zlatan Ibrahimovic für Aufsehen und handelt sich einen Rüffel von Uli Hoeneß ein.

Zlatan Ibrahimovic greift seinen ehemaligen Trainer Pep Guardiola an.
Zlatan Ibrahimovic greift seinen ehemaligen Trainer Pep Guardiola an.Foto: AFP

„Guardiola ist ein fantastischer Trainer. Aber als Mensch? Er ist feige. Er ist kein Mann“, sagte Ibrahimovic in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. Der Stürmer machte Guardiolas Vorliebe für Lionel Messi für sein Scheitern beim FC Barcelona verantwortlich. Guardiola habe ihn für Messi „geopfert“. „Guardiola hat keine Eier“, polterte der Schwede.

Bayern-Präsident Hoeneß reagierte umgehend auf die Tiraden des exzentrischen Stürmers. „Ich habe dafür kein Verständnis“, sagte er zu „Sport Bild Plus“. „Er will nur davon ablenken, dass er in vielen Vereinen gescheitert ist. Er kam jeweils als Heilsbringer und ging als Problembär“, betonte Hoeneß. Im Gegensatz zu Guardiola wurde dessen Trainer-Gegenspieler José Mourinho von Ibrahimovic gelobt. Dieser könne mit Persönlichkeiten umgehen. „Guardiolas philosophische Ansprachen in der Kabine aber - das ist Scheiße für Fortgeschrittene“, polterte Ibrahimovic. Das Engagement in München des spanischen Erfolgtrainers bezeichnete der Stürmer von Paris St. Germain als „cleveren Zug“. Guardiola meide die Herausforderung. Beim deutschen Rekordmeister könne für ihn „nichts schiefgehen“.

Ali Ibrahimovic

Die ungewöhnlichen derben Aussagen dürften auch ein Werbeschachzug Ibrahimovic' sein. Am Dienstag erscheint seine Biografie „Ich bin Zlatan“ in Deutschland. (dpa)

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