Sport : Und jetzt unbedingt nachlegen Der SC Freiburg hofft nun auf weitere Siege

Freiburg - In Freiburg atmen sie erstmal auf. Die quälende Zeit der Erfolglosigkeit ist vorbei, nun will der Sportclub Freiburg die Aufholjagd in der Fußball-Bundesliga fortsetzen. „Ich denke, dass die Mainzer die drei Punkte verschmerzen können und hoffe, dass sie für uns eine Starthilfe für die nächsten Spiele sind“, sagte Trainer Robin Dutt nach dem 1:0 (1:0) des Vorletzten gegen Mitaufsteiger FSV Mainz 05.

Neben dem Glücksgefühl, nach fast vier Monaten und zwölf Spielen als Gewinner vom Platz zu gehen, schöpfte der Coach des SC Freiburg aus dem Straucheln der Konkurrenten neue Zuversicht. „Es wäre ärgerlich gewesen, wenn wir heute drei Punkte geholt hätten und sich nichts an unserer Situation geändert hätte. Aber so hat sich gravierend etwas geändert“, sagte Dutt.

Denn auch dank der Niederlagen des nun punktgleichen Drittletzten Hannover 96 und des VfL Bochum sowie den Unentschieden von Nürnberg und Köln hat sich in Freiburg wieder Optimismus breit gemacht. „Es ist alles wieder enger zusammengerückt“, sagte Dutt. Mit Blick auf die noch ausstehenden Spiele gegen Bochum und Nürnberg sowie in Köln forderte er: „Wichtig ist, dass wir nachlegen, dranbleiben und in den direkten Duellen vorbeiziehen.“

Die Freiburger Spieler feierten nach dem ersten Heimerfolg seit Ende September erst einmal eine kleine Party mit ihren Fans. „Da sind Brocken abgefallen“, sagte Johannes Flum. Der 22-Jährige hatte mit seinem ersten Bundesliga-Tor für die Entscheidung gesorgt.

Die Mainzer hatten sich zu sehr von den engagierten Gastgebern zurückdrängen lassen. „Bei der ganzen Mannschaft war nicht die Frische da, die uns in den letzten Spielen ausgezeichnet hat“, kritisierte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. Gedanken an eine Teilnahme an der Europa-League hatten laut FSV-Präsident Harald Strutz dabei aber keine Rolle gespielt. „So vermessen sind wir nicht. Wir verfallen nicht in Visionen oder Träume“, sagte der Clubchef. Strutz fügte aber auch hinzu: „Ich hoffe, dass wir jetzt gegen Wolfsburg gewinnen. Dann ist Welt wieder in Ordnung.“ dpa

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