Sport : Unkonzentriert in Schwenningen Eisbären siegen trotzdem mit 4:3

Martina Tesche

Schwenningen. Gefeiert wurde im Eisstadion am Schwenninger Bauchenberg in dieser Saison der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) selten. Kein Wunder, sind die Wild Wings doch seit Wochen Stammgast auf dem letzten Tabellenplatz. Gestern freilich sah es lange freundlich aus im Schwarzwald, und das gegen den Tabellenführer aus Berlin. Knapp zwei Drittel lang ärgerte Schwenningen die Eisbären. Zu mehr reichte es nicht – vor 4700 Zuschauern siegten die Berliner mit 4:3 (2:2, 2:1, 0:0).

Drei Monate hatte Richard Shulmistra wegen einer Leistenverletzung pausiert, gestern kam er wieder zum Einsatz. Das Comeback des Eisbären-Torhüters begann unglücklich. Nach nur 142 Sekunden war der Kanadier schon überwunden. Beim ersten Tor durch Sliwtschenko gab Shulmistra keine gute Figur ab, wirkten seine Vorderleute unkonzentriert. Mancher konnte kaum mit ansehen, wie schwer sich der Favorit tat – etwa Peter John Lee. Der Eisbären-Manager rutschte nervös auf seinem Tribünenplatz herum, weil er laut eigener Aussage „ein sehr schlechtes Spiel“ sah.

Immerhin, Walker traf in der 12. Minute zum 1:1, Roberts beantwortete vier Minuten vor der ersten Pause das zweite Schwenninger Tor durch Kohmann mit dem 2:2 für die Berliner, die auch im Mittelabschnitt nicht überzeugten: Ein Patzer von Shulmistra, und Sliwtschenko traf zum 3:2 für die Wild Wings. Blank gelang der Ausgleich und Fairchild brachte die Berliner kurz vor der zweiten Pause sogar mit 4:3 in Führung. Den Vorsprung retteten die Eisbären über ein langweiliges Schlussdrittel.

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