Sport : „Uns fehlt noch ein Chef auf dem Feld“

Sascha Detlof zum Aufstieg der Füchse

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Herr Detlof, wie fühlen Sie sich als Erstliga-Handballer?

Es ist der Wahnsinn, schon als kleiner Junge habe ich davon geträumt.

Aber so richtig spannend war es doch in Augustdorf nicht mehr …

Ich hatte trotzdem Angst, dass noch etwas passieren kann. Jetzt ist alles sicher.

Sind die Zittereinlagen der Füchse aus dieser Saison vergessen?

Ja klar, das ist jetzt unwichtig. Besonders die Niederlage zu Hause gegen Schwerin hatte uns schockiert.

Und was nun?

Wir ziehen das Ding jetzt durch, das sind wir unseren Fans schuldig.

Was haben die Füchse in der Zweiten Liga den anderen Teams voraus?

Vor allem die Deckung mit unserem überragenden Torhüter Petr Stochl ist stark.

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie an die Erstligasaison denken?

Auf die großen Hallen. Zum Beispiel soll Gummersbach alle Spiele in der Kölnarena austragen, wo Deutschland Handball-Weltmeister wurde.

Was fehlt den Füchsen im Vergleich zu den Erstligisten?

Sicherlich ein Chef auf dem Spielfeld, der über viel Erstligaerfahrung verfügt. Aber ich vertraue da Bob Hanning, dass er solch einen Spieler zu uns holt.

Sind sie sich bewusst, dass Sie als Ur-Berliner im Team noch mehr Identifikationsfigur für die Fans sein werden?

Wenn das so ist, dann werde ich mein Bestes geben, dem gerecht zu werden.

Werden Sie Ihr Medizinstudium als Erstligaspieler fortsetzen können?

Zumindest werde ich versuchen, meine Doktorarbeit zu schreiben.

Die Fragen stellte Hartmut Moheit.

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