US Open : Kohlschreiber scheitert im Achtelfinale

Mit Philipp Kohlschreiber ist der letzte Deutsche bei den US Open aus dem Turnier ausgeschieden. Der Augsburger unterlag Janko Tipsarevic klar in drei Sätzen, darf sich aber trotzdem über ein stattliches Preisgeld freuen.

Für Philipp Kohlschreiber ist bei den US-Open im Achtelfinale Endstation.
Für Philipp Kohlschreiber ist bei den US-Open im Achtelfinale Endstation.Foto: dpa

Für Philipp Kohlschreiber sind die US Open beendet. In einem Match über zwei Tage unterlag der Augsburger Janko Tipsarevic mit 3:6, 6:7 (5:7), 2:6 und verabschiedete sich als letzter der zehn gestarteten deutschen Tennis-Männer von dem Grand-Slam-Turnier in New York. Die Partie war am Abend zuvor im Regen von Flushing Meadows beim Stand von 2:5 und 40:40 bei Aufschlag Kohlschreiber unterbrochen worden.

Als das Match nach einer neuerlichen zweieinhalbstündigen Regenpause am Mittwochnachmittag endlich begann, war Kohlschreibers Siegeswille zu spüren. Doch seinen klaren Rückstand konnte er nicht aufholen, weil Tipsarevic sich keine Blöße gab. Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht; erst im Tiebreak schwächelte Kohlschreiber kurz und musste prompt auch diesen Satz abgeben.

Danach war der Widerstand gebrochen und der 28-Jährige ergab sich in sein Schicksal. Trotzdem waren die zehnten US Open 2012 seine besten. Erstmals überstand er die dritte Runde und wurde dafür mit 120.000 Dollar entlohnt. Es war das gleiche Preisgeld, das auch Angelique Kerber kassierte, die als letzte der gestarteten sechs deutschen Tennis-Frauen im Achtelfinale nach einer Niederlage gegen die Italienerin Sara Errani ausgeschieden war.

Seinen geplanten Ausflug zum Davis Cup in der kommenden Woche nach Hamburg musste Kohlschreiber derweil streichen. Nach Differenzen mit Kapitän Patrik Kühnen wurde er für die Abstiegspartie vom 14. bis 16. September am Rothenbaum gegen Australien nicht berücksichtigt.

Maria Scharapowa rettet sich derweil ins Halbfinale, in dem sie auf die Weltranglisten-Erste Viktoria Asarenka aus Weißrussland trifft. Bei eigenem 0:4-Rückstand war die Partie gegen Marion Bartoli am Dienstagabend unterbrochen worden. Am Tag darauf drehte die an Nummer zwei gesetzte Russin das Match und besiegte die Französin in 2:32 Stunden mit 3:6, 6:3. (dapd)

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