US Open : Roger Federer triumphiert, Andy Murray scheidet aus

Roger Federer bleibt im Rennen um seinen sechsten US-Open-Titel, Ex-Sieger Andy Murray verpasste dagegen das Viertelfinale. Damit endete für ihn eine imposante Serie.

Darf sich über einen weiteren Sieg freuen: Roger Federer.
Darf sich über einen weiteren Sieg freuen: Roger Federer.Foto: imago/EQ Images

Roger Federer kann das halbe Dutzend US-Open-Titel weiterhin in diesem Jahr vollmachen, Mitfavorit Andy Murray ist in New York dagegen im Achtelfinale ausgeschieden. Der schottische Sieger von 2012 unterlag nach einer umkämpften Partie über 4:19 Stunden dem Südafrikaner Kevin Anderson 6:7 (5:7), 3:6, 7:6 (7:2), 6:7 (0:7). Der Weltranglisten-14. Anderson trifft am Mittwoch im Viertelfinale auf den Schweizer French-Open-Sieger Stan Wawrinka.

Dessen Landsmann Federer setzte sich am Montag (Ortszeit) mit 7:6 (7:0), 7:6 (8:6), 7:5 gegen Aufschlagriese John Isner aus den USA durch. Nächster Gegner des 34-Jährigen ist Richard Gasquet. Der Franzose schaltete den Tschechen Tomas Berdych mit 2:6, 6:3, 6:4, 6:1 aus. Schon am Dienstag tritt der kroatische Titelverteidiger Marin Cilic gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich an, der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic aus Serbien bekommt es mit dem Spanier Feliciano Lopez zu tun.

"Die Beständigkeit zu verlieren, ist hart"

Für Murray endete gegen Anderson eine imposante Serie. Der Olympiasieger hatte bei den vergangenen 18 Grand-Slam-Turnieren zumindest immer in das Viertelfinale erreicht. „Ich habe viel Arbeit investiert, um diese Beständigkeit zu erreichen. Das jetzt zu verlieren, ist hart“, sagte Murray.

Federer hatte oft seine Mühe mit den harten Aufschlägen von Zwei-Meter-Mann Isner, der vor allem im zweiten Satz seine Chancen nicht nutzen konnte. Mit etwas Glück holte die langjährige Nummer eins auch diesen Durchgang und beendete das Match mit dem einzigen Break der Partie. „Die Geschwindigkeit seines zweiten Aufschlages ist irreal. Man muss dranbleiben und sicherstellen, dass man seinen eigenen Aufschlag hält“, sagte Federer. dpa



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