US Open : Schwarzer Tag für deutsche Tennis-Cracks

Die deutschen Tennis-Profis sind heute reihenweise bei den US Open ausgeschieden. Sechs Niederlagen in sechs Spielen lautet die bittere Bilanz.

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Ausgeschieden. Florian Mayer unterlag David Ferrer. -Foto: AFP

New YorkAm Pleitentag des deutschen Tennis hat auch Daviscup-Spieler Florian Mayer bei den US Open Lehrgeld bezahlt. Nachdem sich Martina Müller, Tatjana Malek, Sandra Klösel und Greta Arn am Dienstag sang- und klanglos aus dem Grand-Slam-Tennisturnier in New York verabschiedet und Andrea Petkovic allein zurückgelassen hatten, schied auch der Bayreuther gegen einen starken David Ferrer mit 3:6, 2:6, 3:6 aus. "Das Ergebnis ist vielleicht ein bisschen zu deutlich, aber er hat wirklich unglaublich gut gespielt. Da will ich auch wieder hinkommen", sagte der Weltranglisten-51. nach der Demonstration der Stärke des 36 Plätze besser eingestuften Spaniers.

Für Fedcup-Chefin Barbara Rittner und die kleine Schar deutscher Schlachtenbummler war der zweite Tag in Flushing Meadows derweil ein ganz bitteres Erlebnis. Der Spieltag begann schon schlimm mit der Auftakt-Niederlage von Martina Müller, die als 40. der Weltrangliste die bestplatzierte deutsche Spielerin ist. Ihrem 3:6, 1:6 gegen die Russin Maria Kirilenko folgte eine 2:6, 4:6-Schlappe von Tatjana Malek gegen Pauline Parmentier aus Frankreich.

Sechs Niederlagen in sechs Spielen

Die Hoffnungen Rittners auf die abendlichen Auftritte von Sandra Klösel und Greta Arn erfüllten sich nicht. Stattdessen sorgten Klösel mit ihrer 1:6, 2:6-Niederlage gegen Agnes Szavay aus Ungarn sowie Greta Arn aus Düsseldorf mit ihrem 4:6, 4:6 gegen Tamira Paszak aus Österreich endgültig dafür, dass der Tag zur Tortur wurde.

Auch der lange Schlacks Dominik Meffert konnte die traurige Bilanz mit sechs Niederlagen in sechs "deutschen" Spielen nicht aufbessern. "Ich bin schon enttäuscht, weil ich viele leichte Bälle verschlagen habe", sagte der Qualifikant aus Köln nach seinem 6:3, 3:6, 2:6, 5:7 gegen Andrei Pavel. "Er hat viel mehr Erfahrung als ich, das hat man in den wichtigen Szenen auch gemerkt", gab der 26-Jährige frank und frei zu. Die Niederlage gegen den in Ostwestfalen lebenden Rumänen tat zwar weh, aber Mefferts Freude über den ersten Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier überwog doch bei weitem. (mit dpa)

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