Sport : US-Schwimmer glänzen im eigenen Wasser mit Weltrekorden

Zehn Monate vor den Olympischen Sommerspielen in Sydney haben die US-Amerikaner Jenny Thompson, Lenny Krazyelburg und Neil Walker beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Washington mit gleich drei neuen Weltrekorden für einiges Aufsehen gesorgt. Walker war über 50 m Rücken in 24,12 Sekunden eine hundertstel Sekunde schneller als der bisherige Rekordhalter Thomas Rupprath aus Neuss. Der Deutsche hatte seine Bestmarke vor fast genau zwölf Monaten bei der Kurzbahn-Europameisterschaft in Sheffield aufgestellt.

Über 200 m Rücken unterbot Weltmeister Krazyelburg mit 1:52,47 Minuten die bisherige Marke von Martin Lopez-Zubero (Spanien) vom 10. April 1991 um immerhin vier hundertstel Sekunden. Jenny Thompson war über 50 m Schmetterling mit 26,00 Sekunden sogar fünf hunderstel schneller als die bisherige Bestzeit, die von ihr vor ebenfalls fast genau einem Jahr erzielt worden war. Die 26 Jahre alte Weltmeisterin war mit ihren fünf Siegen über 50 m (24,74) und 100 m Freistil (53,49), 50 m und 100 m Schmetterling (57,64) sowie 100 m Lagen (1:01,00) die erfolgreichste Teilnehmerin des Weltcup-Auftaktmeetings in der Hauptstadt der USA. Die Rekordschwimmer kassierten jeweils 4000 Dollar Prämie vom Weltverband Fina.

Für das Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbandes, das in Washington von sieben Aktiven gebildet wird, gab es nur einen Erfolg zu feiern. Die Wolfsburgerin Janne Schäfer siegte in 31,97 Sekunden über 50 m Brust. Am Tag zuvor musste sich Mark Warnecke über seine Spezialstrecke 50 m Brust geschlagen geben. Er verlor gegen den erst 19 Jahre alten Glenn Ed Moses, der nach 27,65 Sekunden anschlug.

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