US-Trainerjob : Klinsmann dementiert Millionen-Forderung

Ex-Bundestrainer Klinsmann hat Medienberichte dementiert, wonach sein mögliches Engagement als Coach der amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft aufgrund überhöhter Gehaltsforderungen auf der Kippe steht.

Köln - "Unsinn. Die Spekulationen stimmen, wie üblich, nicht", sagte der 42-Jährige dem "Kölner Express". Die britischen Boulevardzeitungen "Daily Mirror" und "The Sun" hatten berichtet, der US-Verband wolle aus finanziellen Gründen Abstand von Jürgen Klinsmann nehmen. Angeblich soll der frühere Nationalstürmer rund 2,5 Millionen Euro Jahresgehalt gefordert haben.

"Die Summen wurden frei erfunden", betonte Klinsmann. Tatsächlich hätten die Gespräche erst angefangen. "Wir haben auch keinen Zeitdruck." Auch US-Verbandspräsident Sunil Gulati hob hervor, dass er mit Klinsmann bereits über Gehaltsfragen gesprochen habe. "Wir haben weder ein Angebot gemacht noch eine Entscheidung getroffen", sagte Gulati dem "Express".

Medienberichten zufolge soll Gulati derzeit mit fünf Trainern verhandeln. Neben Klinsmann seien noch der Franzose Gerard Houllier von Olympique Lyon sowie der frühere englische Nationalcoach, der Schwede Sven-Göran Eriksson, im Gespräch. (tso/ddp)

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