Sport : Verfahren gegen Freiburger Ärzte eingestellt

Berlin - Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ das Ermittlungsverfahren gegen die Sportmediziner Lothar Heinrich und Andreas Schmid eingestellt. Nach fünfjährigen Ermittlungen habe sich kein „hinreichender Verdacht konkreter Verstöße gegen Strafbestimmungen“ ergeben, begründete Oberstaatsanwalt Christoph Frank die Einstellung des Verfahrens. Die Ärzte waren beschuldigt worden, seit 1996 bis mindestens 2005 beim deutschen Radrennstall Team Telekom/T-Mobile systematisch gedopt zu haben. Beide hatten ihre Mithilfe zum Doping eingeräumt.

Frank geht laut Spiegel von einem „fortbestehenden allgemeinen Verdacht“ aus, dass die Mediziner gedopt hätten und mehrere Radprofis mit Epo-Kuren versorgt worden seien. Die Vorwürfe gegen die Ärzte seien aber entweder verjährt oder genaue Tatorte und Tatzeiten konnten nicht mehr ermittelt werden. Zudem hätten die Radprofis ihre Zustimmung zum Doping gegeben. dpa

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