Sport : Verlängerte Abwechslung

Eisbären führen, liegen zurück und siegen 4:3 in Krefeld

Hans-Gerd Schoofs

Krefeld - Langweilig wurde es den 4100 Zuschauern nicht. Die Krefeld Pinguine und der EHC Eisbären lieferten sich im so genannten Königpalast in der Westparkstraße 111 von Krefeld ein höchst abwechslungsreiches, wenngleich nicht hochklassiges Spiel. Dazu passte auch, dass die Entscheidung zwischen dem bisherigen Neunten und dem Zehnten der Deutschen Eishockey-Liga erst in der Verlängerung fiel. Krefelds Boris Blank saß noch eine umstrittene Strafzeit aus der regulären Spielzeit ab, da traf Deron Quint nach 61:10 Minuten zum 4:3 (2:1, 1:2, 0:0 - 1:0)-Endstand für die Eisbären.

Pierre Pagé, der Trainer der Eisbären, hatte Youri Ziffzer ins Tor gestellt. Ein bisschen Aberglaube war da wohl dabei. Ziffzer hatte schon im Saisoneröffnungsspiel im Tor der Berliner gestanden – und da hatten die Eisbären 3:1 gewonnen. Mit nur einem Gegentreffer kam der 20-Jährige diesmal aber nicht davon. Ivo Jan, Herberts Vasiljevs und Alexander Selivanov erzielten bis zum Ende des zweiten Drittels schon drei Tore für die Krefelder. Die Eisbären ihrerseits hatten zwischenzeitlich durch Steve Walker und Sven Felski sogar mal 2:1 geführt, Denis Pederson schaffte später in Überzahl den Ausgleich zum 3:3.

Im letzten Drittel bremsten beide Teams ihr mutiges Offensivspiel ein wenig. Offenbar aus Angst vor einer Niederlage wurde fortan mehr Wert auf die Torsicherung gelegt. Glück hatten die Eisbären, dass Krefelds Daniel Pietta zehn Minuten vor Schluss nur die Latte traf. 180 Sekunden vor Ende hatte Mark Beaufait den Siegtreffer für die Berliner auf dem Schläger, scheiterte aber an Torwart Reto Pavoni. In der Verlängerung nahm dann aber zumindest Deron Quint richtig Maß.

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