Verletztenmisere beim FC Liverpool : Jürgen Klopp wehrt sich gegen die Vorwürfe

Jürgen Klopp hat sich gegen Kritiker verteidigt, die in seinem anspruchsvollen Spiel- und Trainingsstil die Ursache für die vielen Verletzten beim FC Liverpool vermuten. Unter anderem hielt Ex-Coach Roy Evans das Training des Deutschen für zu intensiv.

Liverpools Coach Jürgen Klopp wehrt sich gegen die Vorwürfe an der Intensität seines Trainings.
Liverpools Coach Jürgen Klopp wehrt sich gegen die Vorwürfe an der Intensität seines Trainings.Foto: Reuters

„In den meisten Fällen kennen wir die Gründe“, sagte Jürgen Klopp am Donnerstag über die insgesamt elf Verletzten. Der Intensität seines Stils die Schuld zu geben, sei falsch: „Es ist völlig normales, durchschnittliches Rennen.“ Er habe gar keinen Stil kreiert. „Wie könnte ich? Ich bin kein Genie.“

Eine Verletzung zum falschen Zeitpunkt könne zum Problem für die gesamte Mannschaft werden, da andere Spieler in der Folge zu viel spielen müssten. „Aber das ist auch alles“, fügte Klopp hinzu, „ich weiß, wie intensiv der Fußball hier ist.“

Kritik war unter anderem vom früheren Liverpool-Trainer Roy Evans gekommen, der das Training des ehemaligen Dortmund-Coaches für zu intensiv hält. Und Trainerkollege Sam Allardyce von Sunderland hatte gestichelt, Klopp habe unterschätzt, wie hart der englische Fußball sei. Liverpool bestreitet mit der Pokalpartie gegen Exeter City am Freitag bereits seine 31. Pflichtspiel in dieser Saison. (dpa)

Folgen Sie der Sportredaktion des Tagesspiegel auf Twitter:

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben