Sport : Verloren unter dem Korb Albas Basketballer gehen 58:74 in Frankfurt unter

Jan Szyszka

Frankfurt am Main - Hektisch wollte Luka Pavicevic seine Mannschaft zum Sieg gestikulieren und fing sich dabei mehrfache Ermahnungen der Schiedsrichter ein. Es half alles nichts. Alba Berlin unterlag den Frankfurt Skyliners in der Basketball-Bundesliga nach einer mäßigen Leistung mit 58:74. Die Berliner bleiben dennoch Tabellenführer, da auch Verfolger Leverkusen überraschend gegen Ludwigsburg verlor.

Albas vermeintliches Spitzenspiel hielt erst in der zweiten Halbzeit, was es auf dem Papier versprochen hatte. Beide Teams hatten zuletzt sechs Spiele in Folge gewonnen. Der Tabellensiebte Frankfurt legt derzeit einen Endspurt in Richtung Play-offs hin. Völlig missglückt startete aber Alba in die Partie. Im ersten Viertel gelang den Berlinern so gut wie gar nichts, was aber auch an der herausragenden Defensive der Gastgeber lag. Nur drei Dreipunktewürfe konnten die Berliner im Korb versenken, unter dem Korb gelang dem Team von Luka Pavicevic kein einziger Treffer. Eine Quote von nur 16 Prozent im Abschluss war zu schwach gegen stark aufspielende Frankfurter, die sich im ersten Viertel mit 22:9 absetzten.

Auch im zweiten Viertel dauerte es noch zwei weitere Dreier, bis Alba endlich unter dem Korb Erfolg hatte. Zwar war gegen Ende der Halbzeit eine deutliche Steigerung der Berliner zu erkennen, Frankfurt war aber sowohl offensiv als auch defensiv unter dem Korb klar überlegen. Zur Halbzeitpause hatten sie sich bis auf 14 Punkte mit 38:24 abgesetzt. Diesen Rückstand konnte Alba bis zum Schluss nicht mehr komplett aufholen, auch wenn die Mannschaft im dritten Viertel zwischenzeitlich bis auf fünf Zähler herankam. Nicht aggressiv genug ging Alba zu Werke, vergab zu viele gute Wurfpositionen leichtfertig. Auch wenn Topscorer Julius Jenkis am Ende in Fahrt kam, konnten die Berliner den Skyliners nie ernsthaft gefährlich werden. Tabellenführer Alba kann die siebte Saisonniederlage allerdings leicht verkraften. Am Sonntag (17 Uhr, Max-Schmeling- Halle) wartet mit den Bonn Baskets wohl die letzte schwere Aufgabe vor den Play-offs. Jan Szyszka

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