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Vertrag bis 2016 : Niemeyer verlängert bei Hertha

Hertha BSC kann einen weiteren Führungsspieler für die Zweite Liga halten. Mittelfeldspieler Peter Niemeyer verlängerte seinen Vertrag und spielt in den Planungen von Coach Luhukay eine zentrale Rolle.

Weiter Vollgas für Hertha: Peter Niemeyer.
Weiter Vollgas für Hertha: Peter Niemeyer.Foto: dpa

Hertha BSC hat am Montag den Vertrag mit Peter Niemeyer vorzeitig bis 2016 verlängert. Die Vereinbarung mit dem Mittelfeldspieler, der seit 2010 bei den Berlinern spielt und in 59 Pflichtspielen bisher sechs Tore erzielte, gilt für die Erste und Zweite Liga. „Peter Niemeyer ist ein absoluter Führungsspieler“, sagte Trainer Jos Luhukay. „Er spielt in unseren Planungen eine zentrale Rolle. Deshalb ist die Einigung ein ganz hervorragendes Zeichen.“ Der ursprüngliche Vertrag des 28-Jährigen, der bis 2014 galt, wurde von Hertha dem reduzierten Etat für die Zweite Liga angepasst. Nach der Unterschrift traf Niemeyer am Nachmittag zum ersten Mal seit Wochen auf seine beiden Mitspieler Raffael und Adrian Ramos. Die beiden wechselwilligen Südamerikaner nahmen erstmals am Mannschaftstraining der Berliner teil. Ob die beiden bei Hertha bleiben, ist aber weiter unklar.

Nicht nur beim Profikader muss Hertha sparen, der Abstieg wirkt sich auch auf die Geschäftsstelle des Vereins aus: 14 der rund 60 Mitarbeiter der Verwaltung erhielten zum 1. Juli ihre Kündigung, die durch die Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller sowie von Geschäftsstellenleiter Thomas Herrich ausgesprochen wurde. „Die Stellen werden im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen gestrichen“, bestätigte Sprecher Peter Bohmbach. „Dass dies natürlich nicht schön ist, ist allen klar. Und dass es uns wehtut auch.“ Die Maßnahmen seien aber nötig, um den Klub „für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen“. Betroffen sind Mitarbeiter aus Ticketing, Scouting, Fan-Betreuung, Marketing und der Medienabteilung. Einige Mitarbeiter haben schon Klage gegen die Entlassung eingelegt.

Hertha hatte nach dem Abstieg den Etat von 62 auf 31,8 Millionen gesenkt, die Personalausgaben wurden von 27 auf 13 Millionen Euro mehr als halbiert. Insgesamt hat Hertha 250 Angestellte, inklusive des Lizenzspielerbereiches mit der Profiabteilung, der U 23 und U 19. Insgesamt 60 davon waren zu Erstliga-Zeiten in der Verwaltung tätig. (dpa/Tsp)

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