• VfB Stuttgart gewinnt 4:1 beim SC Freiburg: Erfolgreicher Einstand für Huub Stevens

VfB Stuttgart gewinnt 4:1 beim SC Freiburg : Erfolgreicher Einstand für Huub Stevens

Der VfB Stuttgart holt in Freiburg einen souverän und clever herausgespielten Sieg - Neu-Trainer Stevens gelingt damit der perfekte Einstand. Damit verlassen die Schwaben zumindest vorübergehend den letzten Tabellenplatz.

Oliver Trust
Neuer Trainer, neue Punkte: Mit Huub Stevens holte der Vfb Stuttgart einen Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.
Neuer Trainer, neue Punkte: Mit Huub Stevens holte der Vfb Stuttgart einen Sieg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.Foto: dpa

Freiburg - Viel Zeit war Huub Stevens nicht geblieben, um sein Mantra in Stuttgart zu verbreiten. Dreieinhalb Tage waren vergangen seit der Rückkehr des niederländischen Trainers zum VfB. Stevens lachte, scherzte und betonte, man müsse primär Spaß haben, um erfolgreich Fußball zu spielen. Offenbar ist die Botschaft angekommen bei seinen Profis: Im Freitagsspiel der Bundesliga setzte sich der VfB Stuttgart mit 4:1 (1:1) in Freiburg durch. Am 10. März 2014, als Stevens zum ersten Mal in Stuttgart als Retter engagiert worden war, hatte er mit einem 1:1 in Bremen angefangen. Nun gab es sogar ein torreiches Spiel zum Einstand des Mannes, dem eine besondere Sympathie für Defensivfußball nachgesagt wird.

Martin Harnik sorgte nach einer halben Stunde für die überraschende Führung der Gäste, bis zu diesem Zeitpunkt war Freiburg die dominierende Mannschaft gewesen. Als Vladimir Darida das 1:1 besorgte und Felix Klaus die Latte traf, schienen die Breisgauer die Partie dann auch wieder in den Griff zu bekommen – eine vergebliche Hoffnung. Carlos Gruezo traf mit seinem ersten Bundesliga-Treffer zum 2:1, Timo Werner zum 3:1 und erneut Harnik zum 4:1. Zudem sah der Freiburger Stefan Mitrovic nach einer Notbremse gegen Harnik die Rote Karte.

Freiburg zunächst stärker

In der ersten halbe Stunde kann Stevens allerdings nicht viel Spaß gehabt haben am Auftritt seiner Mannschaft. Diese schaffte es kein einziges Mal, sich dem gegnerischen Tor zu nähern. Im Gegenteil: Freiburg attackierte mutig, was den Stuttgartern Probleme bereitete. Was dann mit dem überraschenden Ausgleich begann, war nicht zu erwarten. Ein souveräner und clever herausgespielter Stuttgarter Sieg nämlich. Schon nach Harniks Führungstreffer reagierte Freiburg mit großer Verunsicherung und ließ zahlreiche Chancen zu. In der besten Phase kurz vor dem Seitenwechsel kam der SC dann schließlich auch zum Ausgleich.

Die Selbstsicherheit hielt allerdings nicht lange. Die Freiburger leisteten sich viele Ballverluste und Abwehrpatzer, Stuttgart konterte geschickt. Freiburgs Mittelfeldspiel fehlte die Präzision, allein mit Tempo zu spielen, war an diesem Abend kein Rezept. Den Stuttgartern fiel es so leicht, immer wieder den Aufbau zu stören und mit Kontern bis in den Freiburger Strafraum vorzustoßen.
Der bisherige Tabellenletzte Stuttgart schiebt sich durch den Sieg auf Platz 16, der SC bleibt auf Rang 14.

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